
Selbstlernphasen bei Vorlesungen virtuell und interaktiv begleiten
Ziel der Universität Regensburg ist es, digitale Lehre auf qualitativ hohem Niveau in allen Studiengängen zu verankern. Dabei haben die digitalen Semester des letzten Jahres zwei wesentliche Hürden sichtbar gemacht: (1) Ein großer Teil der Studierenden hat Probleme mit dem Zeit- und Selbstmanage¬ment und findet es schwierig, sich selbst zum regelmäßigen Lernen zu motivieren. (2) Die Interaktion in digitalen Lernumgebungen wird von Lehrenden und Studierenden als schwierig erlebt. Im Rahmen dieses Projekts sollen daher digitale Module entwickelt werden, bei denen Studierende fachspezifisch und vorlesungsbegleitend Kompetenzen zum selbstregulierten Lernen in digitalen Lernumgebungen erwerben. Gleichzeitig zeigen diese Module Good-Practice-Beispiele auf, wie digital vermittelte Interaktion gelingen kann. Um einen niedrigschwelligen Transfer der Module auf andere Lehrveranstaltungen inner- und außerhalb der Universität Regensburg zu ermöglichen, werden dabei einfach handhabbare, moodle-basierte Lösungen entwickelt und im Projektverlauf hinsichtlich Akzeptanz und Wirkung evaluiert. Im Anschluss werden die entwickelten Lernszenarien publiziert und die moodle-basierten Module als Open Educational Ressources (OER) zur Verfügung gestellt.
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Medienpraxiswissen
Die Transformationen digitaler Öffentlichkeiten und Infrastrukturen fordern medienwissenschaftliche Studiengänge heraus. War bislang primär Praxiskompetenz in Schnitt, Kamera- oder Redaktionsarbeit gefragt, so stellen sich heute breitere Anforderungen. Diese spiegeln sich in neuen Berufsbildern, die Kompetenzen in data literacy sowie der Visualisierung, Verarbeitung oder Programmierung von Daten verlangen. Die Reformbedürftigkeit betrifft aber nicht nur eine Erneuerung praktischer Skills, sondern auch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Um die soziokulturelle Bedeutung digitaler Medien zu verstehen, benötigen Studierende sowohl geisteswissenschaftliche Kompetenzen als auch ein grundlegendes medienpraktisches Wissen, das digitale Methoden und basale technische Fähigkeiten umfasst. Das Projekt entwickelt entsprechend ein neues Transferverständnis zwischen Forschung, Lehre und Praxis, das neue Berufsbilder und Technologien genauso integriert wie geisteswissenschaftliche Medienforschung. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Medienpraxis zur Medienforschungspraxis. Dazu werden mit der Plattform Medienpraxiswissen Module und Lernziele neu definiert, offene Lehrmaterialien entwickelt und experimentelle, hybride Seminarformen ausprobiert und evaluiert. Mit einer Gastprofessur, innovativen Seminarformen und Lehrmaterialien sollen Theorie und Praxis in den medienwissenschaftlichen Studiengängen der Ruhr-Universität Bochum verzahnt werden.
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Workshop zur Förderung des interkulturellen Austauschs und interkultureller Kompetenzen
Die Idee des Workshops mit dem Titel „Intercultural Cooking“ besteht in erster Linie darin, die regulären Studierenden der DHBW Ravensburg mit internationalen Gaststudierenden zusammenzubringen. Die Übung soll den interkulturellen Austausch fördern, für kulturelle Vielfalt sensibilisieren und einen Raum schaffen, in dem neue Kontakte und Begegnungen entstehen können. Ziel ist es, durch die gemeinsame Planung, das gemeinsame Kochen sowie den anschließenden Austausch beim Essen die interkulturelle Kommunikation zu stärken, die Sensibilität für kulturelle (kulinarische) Diversität zu stärken und so einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen der Teilnehmenden zu leisten.
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Wie KI Hochschullehre transformiert – Didaktische Chancen des KI-Einsatzes an HAW.
Künstliche Intelligenz eröffnet HAW neue didaktische Möglichkeiten, um Lehre innovativ, personalisiert und praxisnah zu gestalten. Entscheidend ist, dass KI nicht zum Selbstzweck wird, sondern reflektiert, ethisch fundiert und lernwirksam eingesetzt wird.
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