
Planetary Health and Nursing - Konzeptentwicklung für das Pflegestudium
Das Projekt Planetary Health and Nursing Konzeptentwicklung für das Pflegestudium zielt auf die curriculare Verankerung des Themas Klimawandel und seine gesundheitlichen Folgen in pflegewissenschaftlichen Studiengängen. Der professionellen Pflege als größter Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt eine essenzielle Rolle bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in der Versorgung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen in allen pflegerischen Settings zu. Hochschulen sind gefordert, Pflegestudierende für diese drängende Thematik zu sensibilisieren und auf die zukünftigen Anforderungen der Praxis vorzubereiten. Projektinhalt ist die Konzipierung, Erprobung und Reflexion von innovativen Lehr-Lernkonzepten für Pflegestudiengänge auf Bachelor- und Masterebene zum Zusammenhang von Klimawandel, Planetary Health und Pflege. Als Projektergebnis liegen vier im Kompetenzniveau sich steigernde Lehr-Lerneinheiten im Umfang von jeweils drei Zeitstunden vor. Um Zusammenhänge zu verdeutlichen und an Vorwissen anzuknüpfen, ist eine Integration der Inhalte in bestehende Module geplant. Methodisch erfolgt in allen Phasen eine proaktive, partizipative Einbindung von Studierenden, denen idealtypisch in der späteren beruflichen Praxis eine Multiplikatorenfunktion zukommen kann. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz des Themas werden von dem Projekt Impulse für eine deutschlandweite Verankerung des Themas in pflegewissenschaftlichen Curricula erwartet.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern
Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.
Projekt anzeigen
Mediale Unterstützung und interaktive Elemente
Wir haben unsere Materialien um anschauliche Visualisierungen, eingebettete Videos und interaktive Code-Beispiele ergänzt, um einerseits Aufmerksamkeit sinnvoll zu bündeln und andererseits die bestehende Komplexität moderner Bildungsherausforderungen medial angemessen abzubilden. Diese mediale Vielfalt erleichtert die individuelle Erschließung des Lernstoffs und fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen. Eingesetzt wurden diese Elemente besonders im Kontext eines Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre und Kursen zu Digital Literacy und Python for Psychologists.
Maßnahme anzeigen
Appropriating Hybrid Teaching: Faculty Challenges in a Multi-Campus German University System
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen