
AART of Digital Teamwork and Innovation
Die Hochschulen Aalen und Reutlingen (AART) arbeiten seit 2016 im Rahmen des Entrepreneurship-Projekts Spinnovation zusammen. Auf Grund der räumlichen Distanz wurden bislang Qualifizierungsangebote nicht hochschulübergreifend angeboten. Auf Basis der Erfahrungen, welche die Projektpartner bereits bei der Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Veranstaltungsformaten im außer-/ curricularen Bereich gemacht haben, wird im Rahmen des vorliegenden Antrags ein neuartiges, hochschulübergreifendes Online-Lehrangebot AART of Digital Teamwork and Innovation mit einem Umfang von 5 ECTS geschaffen, das auf dem Design Thinking-Ansatz aufbaut, und speziell für die Online-Lehre an Hochschulen angepasst wird. Ein wichtiges Element bildet die interdisziplinäre, hochschulübergreifende Teamarbeit aus Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Elemente des Angebots sind Dozent*innen-Input, eine intensive Betreuung durch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und externe Mentor*innen. Es werden neue ergänzende Online-Lernmodule sowie Online-Assessment Tools als offene Bildungsressourcen entwickelt, die auf bestehenden Ressourcen aufbauen. Diese werden weiteren Dozent*innen und Hochschulen zur Verfügung gestellt.
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Musik. Geschichte. Spielen. Digitale Musik- und Wissensvermittlung als Serious Game
Ziel unseres Lehrprojektes ist es, Musikgeschichtsvermittlung mit partizipativen und praxisorientierten Lernmethoden zu verknüpfen. Das didaktische Potenzial eines Computerspiels greift hier in zweifacher Hinsicht: zum einen auf Produktebene, insofern das Projekt auf die spielerische Vermittlung von Musikgeschichte setzt, die musikalische Wissensbestände niedrigschwellig, unterhaltsam und partizipativ erfahrbar macht; zum anderen auf Produktionsebene, insofern die Studierenden in die Entwicklung und Herstellung des Spiels direkt miteinbezogen werden und Musikwissen selbst spielerisch, partizipativ und anwendungsorientiert einsetzen können. Unsere Lernziele sind vielfältig: Die Studierenden vertiefen ihr Verständnis historischer Inhalte, indem sie eigenständig Quellen erforschen und bearbeiten. Sie lernen, wie man musikhistorische Informationen digital aufarbeitet und präsentiert. Zudem gestalten sie innerhalb eines kreativen Prozesses auf diesem Musikwissen basierende, spielerische Szenarien, wodurch sie praktische Erfahrungen in der digitalen Musikvermittlung sammeln. Das Projekt wird in vier Phasen umgesetzt und verbindet zwei Lehrveranstaltungen über zwei Sommersemester (2024/2025) unter der Leitung des Projektkoordinators, der eng mit einem studentischen Werkstatt-Team zusammenarbeitet. Ziel ist es, einen innovativen Lernraum zu schaffen, in dem die Studierenden Musikgeschichte aktiv gestalten und erleben können.
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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in der Lehre
Die heutige Studierendenschaft ist vielfältig – zum Glück! Deutsche Hochschulen sind dazu verpflichtet, dieser Vielfalt gerecht zu werden und allen Interessierten die Teilhabe an einem Studium zu ermöglichen. Dafür fehlt es aber häufig noch an Bewusstsein für verschiedenste (digitale) Barrieren, auf die Studierende stoßen und die ein chancengerechtes Studium be- oder sogar verhindern können. Um für die Bedarfe von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren, wurde "BlindDate" entwickelt. "BlindDate" ist eine digitale Plattform, die Lehrenden eine Begegnung mit virtuellen Studierenden mit verschiedenen studienerschwerenden Beeinträchtigungen ermöglicht. Die "Personas" zeigen typische Barrieren in ihrem Studienalltag, sowie Strategien zur Bewältigung derselben, auf und steigern so das Bewusstsein der Nutzenden. Zusätzlich sollen konkrete Handlungsempfehlungen Lehrpersonen helfen, Barrieren in der eigenen Lehre abzubauen oder - besser - gar nicht entstehen zu lassen.
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Sprachlernberatung im schulischen Kontext. Förderung der Kompetenzen im Lehramt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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