
Innovate!
Innovate! entwickelt und implementiert eine neue Form der Lehre im Modul Einführung in das Innovationsmanagement, das sich jedes Semester an ca. 400 Wirtschaftsingenieure/-informatiker richtet. Dabei geht es primär um verbesserte Lernzielerreichung, Begeisterung und Motivation zum Studium und aus operativer Sicht um eine stabile Routine in einem sehr großen Kurs. Die neue Veranstaltung kombiniert ein Vorbereitungsmodul, zum interaktiven Einstieg in das Thema und zur software-gestützten optimierten Gruppenbildung, ein geblocktes Präsenzmodul zur Lösung einer konkreten Produktentwicklungsaufgabe und (3) ein asynchrones Online-Nachbereitungsmodul. Im zentralen Präsenzmodul arbeiten die Studierenden in Gruppen jeweils an einer konkreten Produktentwicklungsaufgabe, die mit Fischertechnik Robotics umzusetzen ist. Die Gruppen sind dabei in einer jeweils simulierten Organisation positioniert und arbeiten untereinander im Wettbewerb. Im Verlauf der Produktentwicklung sind Aufgaben im Innovationsprozess der simulierten Organisation zu erledigen (z.B. Ressourcenfreigabe). Das Design der Aufgaben führt u.a. Unsicherheit zur Aufgabenstellung ein (Kundenwünsche), überrascht mit IPR-Problematik und fordert ökologische Nachhaltigkeit, so dass Aufgaben des Innovationsmanagements spielerisch ausprobiert werden. Gute Teillösungen von einzelnen Teams werden dann im Plenum vorgestellt und reflektiert. Jeder Tag schließt mit Kurz-Vorträgen aus der Unternehmenspraxis.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitsplatz-basierte Assessments - Hebammenstudium
Im (dualen) Hebammenstudium dient die Praxisbegleitung als Bindeglied zwischen Hochschule und Kliniken. Die Studierenden werden während der Praxiseinsätze vor Ort besucht und fachlich mit den Praxisanleitenden bewertet. Die Lernortkooperation wird gestärkt. Bislang werden Anleitungssituationen eher unstrukturiert ausgewählt. Dies erschwert u. a. das Aufzeigen von Kompetenzzuwächsen. Abhilfe können arbeitsplatz-basierte Assessments (AbA) schaffen, die rund 30 Minuten dauern. Sie bestehen aus direktem Beobachten, Dokumentation, Selbstreflexion und Feedback. Abschließend werden die nächsten Lernziele und Verbesserungsmaßnahmen gemeinsam geplant. Im Vordergrund steht ein formativer Bewertungsansatz. Die Besonderheit bei dem Projekt AbA-StudiumHeb ist, dass hier Praxisanleitung und -begleitung anwesend sind. Zudem geht es um vorab festgelegte alltägliche Situationen, die zuerst im Skills Lab geübt wurden. Sie werden dort und in der Praxis wieder aufgegriffen und auch partiell Bestandteil des Examens sein. Es geht um die AbA-Modelle "Direct Observation of Procedural Skills" mit dem Fokus auf manuelle (prozedurale) Fähigkeiten wie die Durchführung einer Blutentnahme und "Mini - Clinical Evaluation Exercise" mit dem Fokus auf tendenziell patienten-nahen Handlungen wie eine Anamneseerhebung. Nach der Pilotierung in zwei Partnerhäusern erfolgt die Integration in das Praxiscurriculum. Lehr- und Anleitungsvideos unterstützen die Prozesse.
Projekt anzeigen
Tio – interaktiver Chatbot zur Prüfungsgestaltung
Im Arbeitspaket „Digitale Prüfungssysteme“ bestand die Herausforderung darin, dass die Strukturen, Strategien und Prozesse der neun Verbundhochschulen stark voneinander abwichen. Deutlich zeigte sich dies bei den Prüfungsformen, unterschiedlichen Bezeichnungen und Begrifflichkeiten sowie unterschiedlichen digitalen Prüfungssystemen. Diese Heterogenität erschwerte es, einheitliche und klar strukturierte Anwendungsfälle (Use Cases) für Lehrende zu definieren und übersichtlich aufzubereiten. Nach einem intensiven Austausch über geeignete Umsetzungsmöglichkeiten wurde entschieden, sämtliche Anwendungsfälle in einem regelbasierten Chatbot abzubilden und über die Projektwebseite bereitzustellen. Tio unterstützt Lehrende dabei, das passende Prüfungsformat auszuwählen und erleichtert gleichzeitig den Zugang zu Good Practices. Dadurch erhalten auch Supportmitarbeitende und weitere Interessierte einen transparenten Einblick in die unterschiedlichen Prüfungsoptionen der bayerischen Hochschulen.
Maßnahme anzeigen
Effectiveness and Appeal of a Virtual Laboratories
This study investigates the integration of a smartphone-based virtual laboratory into a fourth-semester undergraduate fluid mechanics class on pump–piping systems. The virtual laboratory is designed according to constructive alignment and the SOLO taxonomy to foster deep learning. Students interact with realistic 3D system models, adjust component parameters, and receive real-time feedback based on physical simulations. To identify the effectiveness, a pre- and post-test with 26 paired responses showed a small overall improvement in general knowledge, with medium-to-large gains in specific methodological knowledge and selfassessed competence in handling real fluid systems. Student feedback was collected to assess the appeal of the teaching method. Students rate it highly positive (mean rating = 4.42/5), highlighting increased motivation, engagement, and active participation compared to conventional teaching. Future work will expand the app with additional levels targeting diverse learning objectives in fluid mechanics.
Publikation anzeigen