
Gesund(heit) lehren und lernen in hybriden Skills-Labs
Die Universität zu Lübeck hat einen klaren Fokus auf Medizin und Gesundheit neben Life-Sciences und Informatik. Im Bereich der Online-Lehre ist sie in Bezug auf die Ausbildung kognitiver Kompetenzen gut aufgestellt. Dies soll im Projekt auf Handlungskompetenzen ausgedehnt werden: Die universitären Skills-Labs für Medizin und Gesundheit sollen auf hybride Lehre vorbereitet werden, indem sie einheitlich durch Hard- und Software ertüchtigt werden. Hierdurch werden vielfältige hybride Lehr-Lern-Szenarien umsetzbar, in denen Studierenden ihre Handlungskompetenzen sowohl an- wie selbstgeleitet stärker als aktuell aufbauen können. Das Projekt kann dabei auf umfangreiche universitäre Vorarbeiten aufbauen auf technischer wie didaktischer Ebene. Gesundheit ist an der Universität nicht nur ein zentraler Forschungs- und Lehrgegenstand, die physische und mentale Gesundheit der Studierenden im Lernprozess wird schon länger aktiv gefördert. Durch die digitale Transformation der Lehre ergeben sich jedoch neue Gefahren für, aber auch neue Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung. Im Projekt sollen bestehende Ansätze der Präsenzlehre auf digitale und hybride Lehr-Lern-Umgebungen übertragen werden und ihre Wirksamkeit systematisch untersucht werden.
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SusMat-VR Sustainable Material Testing
Im Studiengang Maschinenbau wird für die Laborübung zur Werkstoff- und Fertigungstechnik im Rahmen des Projekts die Werkstoffprüfung nachhaltiger gestaltet und digitalisiert. Dabei wird der Zugversuch virtuell abgebildet und in die VR-Brille implementiert. Gleichzeitig wird während der virtuellen Versuchsdurchführung die aus der Belastung resultierende Spannung im Werkstoff farblich auf der Probeoberfläche sichtbar dargestellt. Die Zusammenhänge zwischen werkstofflichem Materialaufbau, äußerer Beanspruchung, Geometrie und makroskopischen Werkstoffeigenschaften sind so besser erfassbar und verständlicher. Dies ist wichtig für die spätere Konstruktionskompetenz und Bauteilauslegung. Durch die Digitalisierung wird Material, Zeit, Kosten und Energie eingespart bei gleichzeitig höherem Lernerfolg und Spaß der Studierenden durch digitale Medien wie der nachhaltigen und erlebbaren Werkstoffprüfung mittels VR-Brille.
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Kultur der Digitalität
Das übergeordnete Ziel des Projektes KuDiKo war es, die Potentiale der Digitalisierung für die Hochschullehre in einem ganzheitlichen und vernetzten Ansatz zu nutzen und eine „Kultur der Digitalität“ mit im Projektverlauf entwickelten Leitlinien zu schaffen. Digitalität meint dabei die Vernetzung der „analogen“ und „digitalen“ Wirklichkeit. Im Gegensatz zu Digitalisierung eröffnet Digitalität zudem eine nicht ausschließlich technikzentrierte Perspektive auf die Veränderungsprozesse der Hochschullehre. Infolgedessen stellte die Entwicklung und der nachhaltige Aufbau einer Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz weniger ein rein technisches als vielmehr ein tiefgreifend organisationales Transformationsprojekt dar. Daher wurden soziale (Aufbau von digitalen Lehr-/ Lernkompetenzen) und organisatorisch-strukturelle (Schaffung von flexiblen Strukturen) Aspekte in den Entwicklungsdiskurs getragen.
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Planungs- und Entscheidungshilfe zum Einsatz von E-Portfolios in der Lehre [1]
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