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BeLe 4 ALL
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Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern

Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines „Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Jennifer LierschStellvertretende Projektleiter:in, Projektkoordinator:in, Projektmitarbeiter:in, Gesamtprojektverantwortung

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Projekt 101451
Projekt

Interaktive und adaptive Physik-Praktika

Laborpraktika sollen im Rahmen des Physikstudiums wissenschaftliche Arbeitsweisen vermitteln, fachliches Wissen vertiefen, kommunikative und kooperative Kompetenzen stärken und Motivation steigern. Häufig sind Versuche allerdings in einem starren und begrenzten Setting verortet und von „kochrezeptartigen“ Versuchsanleitungen (Skripten) begleitet, sodass weder kritisches Nachfragen noch exploratives Weiterdenken begünstigt werden. Dieser Diskrepanz zwischen Zielvorstellungen und Erfahrung begegnet das Projekt „INTERAPT“.Im Rahmen des Projektes wird ein Laborpraktikums-Modul so neukonzipiert, dass es den individuellen Lern-/Wissenstand und das Interesse der Studierenden berücksichtigt, um die Integration theoretischen Wissens und experimenteller Praxis, Hypothesenbildung als Element wissenschaftlichen Arbeitens und die Motivation zu fördern. Dies geschieht über den Einbau interaktiver und adaptiver Skripte und Versuche, die alle Arbeitsprozesse innerhalb der Praktika begleiten. Durch interaktive Elemente wie Simulationen, Bildschirmexperimente und Quizfragen sollen die Studierenden angeregt werden sich aktiv mit den physikalischen Inhalten und experimentellen Aufbauten auseinandersetzen. Basierend auf den Interessen und dem Antwortverhalten der Studierenden sollen die Skripte adaptiv weiterführende Informationen bereitstellen und adressatenspezifische Versuche ermöglichen (unterschiedliche Teilversuche, Manipulation vs. Programmierung, offene vs. geschlossene Versuchsaufträge).

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Video-Talkshowrunde

Wissensinhalte zu Nachhaltigkeitsthemen, wie Überfluss – transformative Umweltpolitik, Biodiversitätskrise, soziale Landwirtschaft etc. werden als Videos zur Verfügung gestellt. In kleinen Gruppen entscheiden sich die Studierenden für je ein oder zwei Videothemen. Diese diskutieren sie dann als informierte „Talkshow-Gäste“ im Plenum in Form einer Videodiskussion mit den anderen Studierenden und setzen sich dadurch mit den Fachinhalten intensiv auseinander. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100820

Effizienz und Kollaboration im Schluckspechtlabor: Ergebnisse einer Lean-Management-Implementierung

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