
Schule durch Making im Lehramt entwickeln
Durch leicht zugängliche digitalisierte Fertigungsverfahren wie 3D-Druck und Lasercutting eröffnen sich für Schulen neue Potenziale, Making in die Lehre einzubinden. Obwohl diese Geräte mittlerweile häufig an Schulen vorhanden sind stellt ihre Nutzung Lehrkräfte vor eine Herausforderung.Damit Lehrkräfte Making-Technologien didaktisch versiert nutzen können, ist es wichtig, dass sie grundlegend mit verschiedenen Verfahren vertraut sind, bereits mit Einsatzmöglichkeiten experimentiert haben und wissen, auf welche Ressourcen sie zurückgreifen können. Je früher zukünftige Lehrkräfte an Making herangeführt werden, desto besser: deswegen;SMiLe Schule durch Making im Lehramt entwickeln.Masterstudierende absolvieren in zeitlicher Nähe zu ihrem Praxissemester das neue projektbasierte Making-Seminar des Bildungswissenschaftlichen Begleitstudiums, entwickeln Unterrichtsentwürfe zu Making und erproben diese im schulischen Kontext. In einem neuen projektbasierten Seminar im Bachelorstudium erwerben die Studierenden dafür Grundkenntnisse, die auf das Lehren und Lernen von und mit Making vorbereiten. Sie können ein;Making-Zertifikat erwerben, das nicht nur Gerätebedienung, sondern auch Aspekte der Makerspace-Raumgestaltung mit Blick auf Diversity, Equity und Inclusion beinhaltet.SMiLe bereitet angehende Lehrkäfte darauf vor, Making als kreative und technologiegestützte Methode in ihren Unterricht zu integrieren und Open Educational Resources (OER) für die schulische Lehre zu entwickeln.
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Digitale Selbstlernzeiten Medizinstudium
Das Projekt Digitale Selbstlernzeiten im Medizinstudium (DiSeMed) wird dieses mit Freiraum ausstatten. Im Rahmen der ÄApprO-Änderungen wird freies und eigenständiges Lernen von Studierenden einen wesentlichen Schwerpunkt in der Ausbildung übernehmen. Hierfür bietet sich insbesondere das zur Verfügungsstellen von digitalen Lehr- und Lernmaterialien an. Das Abholen der Studierenden in ihren unterschiedlichen Lerntypen stellt einen innovativen aber dennoch wesentlichen Aspekt guter Lehre dar. Momentan erfolgt die Bereitstellung von Lernmaterialen orientiert am Lehrstil des Lehrenden und dessen Affinität im Umgang mit digitalen Medien. Lernpräferenzen der Studierenden finden bisher kaum Einfluss. Ziel ist die Strukturierung von Lernprozessen, sodass Studierende effektiv ihr Selbststudium absolvieren können und diese zu analysieren. Die Vielfalt der Lernarchitektur und der digitalen Angebote kann u.a. in Learning Analytics, Serious Games, Virtual Reality und e-Portfolios abgebildet werden. Einen ersten Grundstein konnten wir mit VIPER Magdeburger Lehrplattform für digitale Lehrformate und der Implementierung eines PJ-e-Portfolios legen. Dort können erste Formate erprobt und analysiert werden. Zukünftig soll ein angeleitetes Eigenstudium angeboten werden, VIPER ist ein Kernbaustein dafür. Das Konzept DiSeMed setzt hier an und erweitert die Analyse auf die Lernerfolgsquote der digitalen Elemente unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernbedürfnisse von Studierenden.
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