
(Social) Science for Starters
Das Projekt Science for Starters (SfS) stärkt forschendes Lernen am Campus Burghausen und adressiert ein zentrales Problem: Viele Studierende machen ihre ersten wissenschaftlichen Erfahrungen erst in der Abschlussarbeit oft ohne ausreichende Methodenkenntnisse. SfS setzt früher an: In einem innovativen, partizipativen Lehrformat forschen Studierende an echten Forschungsfragen und wenden qualitative und quantitative Methoden parallel und praxisnah an. Hohe Eigenverantwortung, Interaktion in gemischten Teams und intensive Begleitung durch Lehrende als Coaches fördern Motivation, Methodenverständnis und die Qualität der Arbeiten.Die geplante Weiterentwicklung öffnet SfS für alle BA- und MA-Studiengänge aus Wirtschaft und Technik auch international. Ein bilingualer, digitaler Methodenwerkzeugkasten (SfS-Toolkit) sowie ein eigenes Forschungslabor (SfS-Lab) schaffen neue Lernräume. Interdisziplinäre Projektgruppen, Tutorien und Workshops stärken die Forschungskultur vor Ort. Studierende lernen, Forschungsprozesse aktiv zu gestalten von der Frage über die Methode bis zur Präsentation. Dabei entwickeln sie Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und Selbstmanagement.SfS kombiniert bewährte didaktische Elemente neuartig: Digitale Tools, Forschung in gemischten Teams (It takes two teams to tango!) und ein eigener Raum machen Forschung erlebbar früh im Studium, praxisnah und wirksam.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

dimensions - neue Potenziale fördern in Kunst und Design
Die weißensee kunsthochschule berlin wird mit experimentellen Methoden des rapid prototypings neue Lehrformate für diskriminierungssensible hybride Lernräume für die forschende und projektorientierte Lehre entwickeln und umsetzen. Diese werden für die neun Disziplinen an der Kunsthochschule im Design (Mode, Produkt, Textil, visuelle Kommunikation), in der freien Kunst (Malerei, Bildhauerei, Bühnenbild) sowie für zwei fachübergreifende Lehrbereiche angepasst und als didaktische Fachkonzepte zur Nutzung durch andere Bildungsinstitutionen als OER publiziert. Künstlerisch-gestalterische Arbeit braucht die Praxis in Werkstätten und Ateliers, sie lässt sich nur teilweise in digitale Räume übertragen. Deshalb ist die Verschränkung des Analogen im Digitalen und vice versa der Kern des beantragten Konzeptes, das neue Dimensionen für hybride Lernräume eröffnen soll. Das Innovationspotenzial ergibt sich aus der Anwendung von vier Leitprinzipien (projektorientiertes, forschendes Lernen, Chancengleichheit, datenbasierte Evaluation) und der experimentellen Methodik. Ein Katalog digitaler und analoger Kompetenzen von technischen Skills bis zu komplexem Wissen und Haltungen wird in die Studienordnungen integriert und als OER veröffentlicht.
Projekt anzeigen
Tool zur Erstellung themenbezogener Lernräume
Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls erstellt. Das Workspacetool soll die Zusammenstellung von Inhalten ermöglichen, die für Studierende unabhängig eines bestimmten Lehrangebots interessant sind. Dadurch kann Wissen gebündelt und für viele Personen ohne eine zeitliche Begrenzung zugänglich gemacht werden.
Maßnahme anzeigen
Das neue Stud.IP-Forum – asynchrone Kommunikationswege für alle?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen