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E-Learning-Marktplatz@uni-jena

Die Universität Jena besitzt ein leistungsstarkes Portfolio digitaler Dienste für das Lehren und Lernen, das von zahlreichen Angeboten für Austausch, Qualifizierung und Support begleitet wird. Durch die Erneuerung unseres Portals möchten wir einen universitären Online-Marktplatz schaffen und die Orientierung der Lehrenden und Studierenden erleichtern. Jedes Angebot soll zielgruppenspezifisch beschrieben und mit wichtigen Kontextinformationen angereichert werden: Wo sind didaktische Qualifizierung und Unterstützung zu finden, wo sind technische Anleitungen hinterlegt, wer kann kontaktiert werden und welche relevanten Angebote werden zusätzlich empfohlen? Zum Auffinden des richtigen Angebots werden wir eine elaborierte Kategorisierung und Verschlagwortung sowie eine Suche mit flexiblen Filtermöglichkeiten entwickeln. Die Zusammenstellung von Informationen soll durch Nutzerinnen und Nutzer individualisiert werden können, sodass ein effizienter Zugriff ermöglicht wird. Dazu sind ein abteilungsübergreifender digitaler Redaktionsprozess zu entwickeln, die Neustrukturierung aller Inhalte zu konzipieren und wiederverwendbare, webbasierte Portalkomponenten zu implementieren.

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 101228
    Maßnahme

    Contententwicklung durch die Community fördern und begleiten

    Die bisherige E-Learning-Website der Universität Jena bündelte Angebote verschiedener uni-interner Supporteinrichtungen zur Unterstützung digitalen Lehrens und Lernens, z. B. Tools und Medientechnik, Qualifizierungskurse oder Austauschformate. Aufgrund des wachsenden Angebotsportfolios wurde die Website grundlegend überarbeitet, um die hohe Anzahl und Vielfalt der Angebote nutzungsgerecht und übersichtlich darzustellen. In gemeinsamen Workshops arbeiteten die Supporteinrichtungen mit dem Projektteam an der inhaltlichen Struktur und den Navigationspfaden des neuen Portals, identifizierten passende Angebote und erstellten neue Beschreibungen für ihre Angebote. Sie entwickelten gemeinsam einen abteilungsübergreifenden Redaktionsprozess für die langfristige Qualitätssicherung. Zwischen den Workshops wurden die Einrichtungen vom Projektteam redaktionell begleitet und betreut.

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  • Maßnahme 100950
    Maßnahme

    Konzeption und Technologieauswahl

    Die vorherige E-Learning-Website der Universität Jena bündelte Angebote verschiedener uni-interner Einrichtungen zur Unterstützung digitaler Lehre und digitalen Lernens, z. B. Tools und Medientechnik, Qualifizierungen oder Austauschformate. Aufgrund des wachsenden Angebotsportfolios wurde die Website grundlegend überarbeitet, um die hohe Anzahl und Vielfalt der Angebote nutzungsgerecht und übersichtlich darzustellen. Die Konzeption und Auswahl einer passenden Technologie basierte auf einer ausführlichen Zielgruppenanalyse, um die tatsächlichen Bedarfe der Lehrenden, Studierenden und Supporteinrichtungen zu adressieren und in technische Funktionalitäten zu überführen. In der Anforderungsanalyse wurden verschiedene Systeme analysiert und getestet. Parallel wurde die Informationsarchitektur mit neuen Navigationswegen, Inhaltsstrukturen und Kategorien erarbeitet. Diese Daten flossen in die Auswahl einer technischen Lösung für die Weiterentwicklung des Portals ein.

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Projekt 101563
Projekt

Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS

CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumentwicklung an Kunsthochschulen, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung studiengangsübergreifender Lernangebote. Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv. Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hieran an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.

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Maßnahme 100418
Maßnahme

Der Selbstlernkurs: Discover DH-(Kompetenzen)

Geisteswissenschaftliche Studierende bleiben in Angeboten zur Förderung von Datenkompetenz häufig unterrepräsentiert. Der Online-Selbstlernkurs "Discover Digital Humanities" adressiert diese Lücke: Studierende erwerben niedrigschwellig und fachkulturell eingebettet DH-Grundkompetenzen. Angesiedelt im Ergänzungsbereich der Bachelor- und Masterstudiengänge ist er für interessierte Studierende aller Fächer wählbar. Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit konkreten Methoden sowie Tools und Hands-on-Elementen. Didaktisch setzt er auf einen handlungsorientierten Ansatz mit interaktiven H5P-Elementen und gestuften Lernstandserhebungen. Eine zentrale Gestaltungsentscheidung war die ko-kreative Einbindung von Studierenden in die Kursentwicklung. In dem Begleitseminar "Let's Discover Digital Humanities" erprobten und bewerteten sie Kursinhalte und entwickelten eigene Lerneinheiten, was frühzeitig Hinweise zu Verständlichkeit, Workload und Zielgruppenpassung lieferte.

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Publikation 100459

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Data Literacy hat in den vergangenen Jahren in den archäologischen Disziplinen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Während in der Forschung schon lange mit digitalen Werkzeugen gearbeitet wird, sind in der Lehre sowohl die Vermittlung digitaler Kompetenzen als auch die Anwendung digitaler Lehrformate bislang eher noch die Ausnahme. Das Netzwerk „Digitale Kompetenzen in der Archäologie“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier für Verbesserung zu sorgen. Auf einem Workshop an der TU Darmstadt im Juni 2024 wurden Chancen und Herausforderungen digitaler Methoden des Lernens und Lehrens angeregt diskutiert und zahlreiche Best Practice-Beispiele vorgestellt. Die Ergebnisse dieses Workshops werden in dem hier vorliegenden Band präsentiert. Sie bieten wertvolle Anregungen für die zukünftige Entwicklung digitaler Lehrkonzepte in der Archäologie.

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