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  • Projekt 101697
    Universität Osnabrück
    Projekt

    Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen

    Das handlungs- und kompetenzorientierte Prüfungswesen nimmt im universitären Lehramtsstudium auch im berufsbildenden Bereich immer noch eine untergeordnete Rolle ein. Dies hat zur Folge, dass Lehramtsstudierende wenig Entwicklungsmöglichkeiten für ihre eigene Prüfungskompetenz in diesem Bereich haben. Dem wird mit dem Projekt begegnet. So werden einerseits fachspezifische kompetenzorientierte Prüfungsformate aus dem Humandienstleistungsbereich genutzt, um die Studierenden in der Ausbildung einer Perspektive der doppelten Handlungslogik (d.h., den Blick auf die Ausbildung sowie auf den sich anschließenden Berufsbereich zu richten) zu unterstützen und andererseits wird zielgerichtet an dem reflektierten Aufbau einer Prüfungskompetenz gearbeitet. Beide Perspektiven sind für die professionelle berufliche Handlungskompetenz Lehrender im berufsbildenden Bereich mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege, Gesundheit und Körperpflege essenziell. Mit der Modellierung und Adaption von Prüfungsformaten an die Bedarfe eines beruflichen Lehramtsstudienganges wird die Diskrepanz zwischen der theoretischen und berufsfeldbezogenen Perspektive überwunden. Die Erfahrung mit und Reflexion von analogen und digitalen Prüfungsformaten im eigenen Studium bereiten auf eine zukunftsorientierte Lehrtätigkeit vor. Die geplante Projektzusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden unterstützt es, sich zusätzlich mit fachdidaktischen Fragen zur Entwicklung von Prüfungen auseinanderzusetzen.

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  • Projekt 102065
    Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
    Projekt

    Auffindbarkeit und Aktualisierung – content- und communityorientierte Weiterentwicklung des Portals e-teaching.org

    Das Portal e-teaching.org bietet praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Informationen zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre und unterstützt damit seit 2003 Lehrende, Service-Einrichtungen, Hochschulleitungen und weitere Interessierte. Eine besondere Stärke des Portals ist der große Umfang des Informationsangebots, das u. a. über 1.000 Webseiten umfasst. Im Projekt „AuftAkt“ widmete sich das Portalteam zwei zentralen Herausforderungen, die mit der umfangreichen Wissensbasis verbunden sind: (1) dem Aktuellhalten und (2) der Auffindbarkeit von Portalinhalten.

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  • Projekt 100951
    Universität des Saarlandes
    Projekt

    KI + Dozent:in: UnterrichtsExperiment TeamTeaching

    Das Projekt KI-DUETT (KI + Dozent*in: UnterrichtsExperiment TeamTeaching) beschäftigt sich am Beispiel der Geschichtswissenschaft mit der Frage, wie Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz aussehen kann. Es analysiert insbesondere, welche Rolle Dozierende heute spielen, wenn große Teile ihrer Lehre von Chatbots wie ChatGPT übernommen werden könn(t)en. Das Ziel ist die Entwicklung einer neuen Dimension des Lehrens, bei der Künstliche Intelligenz als Lehrpartnerin von Dozierenden einen angemessenen Platz findet. Das Projekt reagiert damit auf die Tatsache, dass Chatbots inzwischen zum Alltag Studierender gehören, und steuert darauf hin, diese neue Technik in für die Lehre sinnvolle Bahnen zu lenken. Die Entwicklung solcher neuartiger Lehrkonzepte erfolgt auf Grundlage großflächiger Studierendenbefragungen und experimenteller Lehrveranstaltungen gemeinsam mit Studierenden. KI-DUETT kooperiert mit dem an der TU Chemnitz konzipierten Projekt DIGILEHR, welches sich parallel mit digitalen Lerntools für die Geschichtswissenschaft beschäftigt. Einzeln und in der Symbiose tragen die Projekte zur Weiterentwicklung innovativer Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bei.

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  • Projekt 101517
    Hochschule Biberach an der Riss
    Projekt

    Personal Learning Environment für informelles und

    "Learn-it" hat zum Ziel durch die Entwicklung und Verankerung einer Personal Learning Environment (PLE) die Studierenden bei der nahtlosen Integration des Studiums generale in ihren Studienverlauf zu unterstützen und die Transferrelevanz ihrer erworbenen Kompetenzen zu gewährleisten. Das Studium Generale ist das fächerübergreifende Angebot zu Kompetenzthemen wie u.a. Business Skills oder Technological/ Digital Media Skills, welche in den Curricula der Bachelorstudiengänge fest verankert und mit Leistungspunkten hinterlegt ist. Insgesamt bietet das Studium generale pro Semester ca. 40 Veranstaltungen an. Damit erreicht das Projekt alle Studiengänge an der Hochschule Biberach und bietet die Möglichkeit die Etablierung einer PLE zu erproben und die Erkenntnisse für den Übertrag in andere Bereiche von Studium und Lehre nutzbar zu machen. Die Einführung der PLE in die Lehre soll nicht nur die Belegungs- und Auswahlprozesse im Studium generale vereinfachen, sondern auch individuelle Kompetenzmessung und -entwicklung ermöglichen. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre Kurswahl gezielt zu treffen und sich selbst zu reflektieren. Zusätzlich sollen regelmäßige informelle Austauschformate mit Expert*innen etabliert werden, um praxisnahe, transferorientierte Lehre zu gewährleisten. Das Projekt berücksichtigt sowohl informelles als auch transferorientiertes Lernen, um den Studierenden eine vielseitige Lernerfahrung zu bieten und die Brücke zwischen Studium und Arbeitswelt zu stärken.

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  • Projekt 101746
    Klinikum Ludwig-Maximilians-Universität München
    Projekt

    Interprofessionelle Ausbildung im Medizinstudium und anderen Gesundheitsberufen

    Die Versorgung komplexer Wunden gehört zum Alltag verschiedener Gesundheitsberufe und muss im Sinne der Patientensicherheit professionell durchgeführt werden können. Ärzt*innen, Pflegefachkräfte und Apotheker*innen bringen dazu ihre professionellen Perspektiven ein. Die Lehre dazu erfolgt bisher monoprofessionell und oft unzureichend anhand von Lehrbüchern oder plastischen Modellen. Med.ia-versum hat zum Ziel, die diagnostische und kollaborative Problemlösekompetenz von Studierenden der Medizin und anderer Gesundheitsberufe durch immersive Lehre zu fördern. Die Lernenden durchlaufen realitätsnahe Versorgungsszenarien zum interprofessionellen Wundmanagement. Dabei vertiefen sie ihr prozedurales Wissen durch realitätsnahes, dreidimensionales Erleben und Interagieren. Den Kern von Med.ia-versum bilden zwei VR-Lernszenarien, in denen Wunddiagnostik und -behandlung mittels Virtual Reality simuliert werden. Die Lernenden tauschen berufsspezifisches Wissen zur Wunddiagnostik aus und erstellen Behandlungspläne. Dabei werden sie durch individualisiertes Scaffolding sowie Feedback- und Reflexionssysteme unterstützt. Die Lernenden nehmen nicht nur passiv Informationen auf, sondern üben durch aktives Handeln. Die Komplexität von Wundheilung und Behandlungsmöglichkeiten wird dreidimensional erfahrbar und Entscheidungen werden im interprofessionellen Team reflektiert.

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  • Projekt 101286
    Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
    Projekt

    Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected

    Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.

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  • Projekt 101732
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
    Projekt

    Uni-Haus Freiburg - ein Co-Creation-Lernlabor

    Auf den Höhen des Schauinslands, 15 km von Freiburg entfernt, liegt das im typischen Schwarzwaldstil gebaute Seminar- und Tagungshaus der Universität. Es ist seit 2020 verwaist und droht, vergessen zu werden. Zur Wiederbelebung müssen neue organisatorische und infrastrukturelle Nutzungskonzepte entwickelt werden. Im Projekt wird das Haus daher zum interdisziplinären Lehr-Lern-Labor für Studierende dreier Wissenschaftsbereiche. In parallelen und miteinander verzahnten Lehrveranstaltungen, die zum Teil auch im Haus selbst stattfinden sollen, werden sie erste Ideen und Vorschläge für eine zukünftige nachhaltige Nutzung erarbeiten: Aus wirtschaftlich-pädagogischer Perspektive, aus technisch-ökologischer Perspektive sowie aus historisch-kultureller Perspektive durch die Aufbereitung der Geschichte und Gegenwart des Hauses. Eine übergeordnete Klammer des Projekts ist die Schulung der Studierenden in interdisziplinären Co-Creation-Methoden sowie agilen und transferorientierten Lernformen. Am Projektbeginn steht eine Bedarfserhebung mit Vertreter*innen der Anspruchsgruppen der Universität. Diese Erhebung wird zum Aufgabenheft für die Entwicklung der Konzepte in den Schwerpunktseminaren. Die Zwischenergebnisse werden regelmäßig dokumentiert und die Ergebnisse im Projektverlauf in diversen medialen Formaten der (universitären) Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sollen der Universität zur Planung der Wiederbelebung des Hauses dienen.

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  • Projekt 101533
    Universität Duisburg-Essen
    Projekt

    Prüfungen innovieren, Transfer schaffen, Chancengerechtigkeit fördern

    Digitales Prüfen stellt Hochschulen vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat verdeutlicht, an welchen Stellen es an didaktischen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Lösungen fehlt, um Prüfungen digital umzusetzen und kompetenzorientiert zu gestalten. Bisher wurden Prüfungen nur selten als strategische Entwicklungsaufgabe begriffen, obwohl sie viele Gestaltungsfragen zum Umgang mit Diversität und Chancengerechtigkeit aufwerfen. Die Universität Duisburg-Essen will sich dieser Aufgabe annehmen und zur Erschließung der Potenziale digitaler Prüfungen im Sinne einer neuen Prüfungskultur beitragen. Im interdisziplinären Austausch einer Professional Learning Community von Lehrenden, Studierenden und zentralen Stellen werden in allen Fakultäten beispielgebende Prüfungen weiterentwickelt. Das Vorgehen orientiert sich am Threshold-Ansatz, um (Schwellen-)Konzepte der Disziplinen transparent zu machen, deren Bewältigung für den Prüfungs- und Studienerfolg besonders relevant sind. In diesem Rahmen werden neue disziplinspezifische Aufgabentypen und Prüfungsszenarien modellhaft entwickelt und über Austausch- und Transferformate weiteren Lehrenden innerhalb und außerhalb der Universität zugänglich gemacht.

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  • Projekt 101796
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    Projekt

    Digitale Kulturen der Lehre entwickeln

    Bislang erfolgt die Digitalisierung der Lehre an der Universität Bamberg dezentral und ad hoc, da die Supportstrukturen nicht über die Ressourcen verfügen, digitale Lehr-Innovationen aus den Fachbereichen aufzugreifen und gezielt didaktisch zu unterstützen. Das Vorhaben DiKuLe begegnet dieser Problematik und führt das traditionell starke geistes-, sozial- und bildungswissenschaftliche Profil der Universität mit den Kompetenzen der dynamisch wachsenden Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik zusammen. Ausgehend von bestehenden fachübergreifenden Kooperationen wird durch drei inhaltliche Maßnahmen und zwei Strukturmaßnahmen ein universitätsweiter Entwicklungsprozess von digitalen Kulturen der Lehre initiiert. Es werden eine Umgebung zur Erstellung professioneller Videos aufgebaut (M1), innovative Open-Source-Tools für eine smarte Didaktik eingeführt (M2) und Blended-Learning-Formate in digitalen Lehr-Lern-Laboren weiterentwickelt (M3). Die Ergebnisse werden durch transferorientierte Austauschformate und einen koordinierenden Chief Digital Officer innerhalb der Universität Bamberg verbreitet und anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt (M4). Die Maßnahmen werden partizipativ evaluiert (M5).

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  • Projekt 101426
    Technische Universität Dortmund
    Projekt

    Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt

    Dynamische gesellschaftliche Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an Lehrkräftebildung und Schulen: Lehrachitekturen müssen agil auf diversifizierte Studienbiografien und neue Zielgruppen reagieren können. Schulen sind mit zunehmenden Anforderungen an die Sprachbildung konfrontiert. Dies gilt insbesondere für die mehrsprachige Metropole Ruhr mit ihren überdurchschnittlich vielen Schulen in herausfordernder sozialer Lage. Diesen strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen stellen sich die drei Partner*innen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit dem vorliegenden Verbundvorhaben. Dafür werden im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (1) das obligatorische DaZ-Modul studiumsbegleitend, individuell profilierend und flexibler gestaltet, (2) eine Spezialisierung auf neu zugewanderte Schüler*innen ermöglicht und (3) Theorie-Praxis-Bezüge konzeptionell innoviert und strukturell flexibilisiert. Im gut ausgebauten Bereich DaZ der UA Ruhr ergänzen sich die Forschungs- und Lehrgebiete hervorragend. Gelenkt wird der Verbund durch die zentralen Stakeholder der drei Universitäten. Ein externer Expert*innenrat berät an Gelenkstellen des Projekts. Die Bedingungen für das Gelingen sind in der 2007 gegründeten UA Ruhr hervorragend: Sie ist mit aktuell ca. 20.000 Lehramtsstudierenden bundesweit der bedeutendste lehrkräftebildende Bildungsraum, und bietet ihren Studierenden am Ruhrcampus3das gesamte, gemeinsame Lehrveranstaltungsangebot.

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  • Projekt 101481
    Technische Universität Bergakademie Freiberg
    Projekt

    Entwicklung innovativer Lehr- und Lernumgebungen an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg im Rahmen der Virtuellen Fakultät

    Digitale Formate werden an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg seit gut einem Jahrzehnt erprobt und implementiert, mit dem Ziel die Präsenzlehre sinnvoll zu ergänzen. In den letzten Semestern hat sich die Lehre aufgrund der Corona-Pandemie nahezu ausschließlich in den digitalen Raum verlagert. Sowohl das Angebot an Online-Inhalten als auch die digitalen Kompetenzen der Lehrenden sind rapide gewachsen. Die Universität hat in dieser Entwicklung die Chance erkannt, ihre virtuelle Lehre weiterzuentwickeln, um flexible, interaktive und individuelle Lernumgebungen zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, das virtuelle Lehr- und Lernangebot auf Basis methodischer und didaktischer Ansätze zu erweitern, zu modernisieren und im Rahmen der „Virtuellen Fakultät“ bereitzustellen sowie für neue Zielgruppen zu öffnen. Auch die einzigartigen geo- natur- und ingenieurwiss. Lehrsammlungen, wie z.B. die der Paläontologie und die der Mineralogie, sollen virtuell zugänglich gemacht und in die digitale Lehre integriert werden. Aus dem Projekt gehen sowohl erprobte, evaluierte Konzepte und Standards für virtuelle Lehre als auch pilotierte innovative Lehr- und Lernumgebungen für eine moderne und offene digitale Lehr- und Lernkultur hervor.

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  • Projekt 101563
    Filmuniversität Babelsberg
    Projekt

    Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS

    CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumentwicklung an Kunsthochschulen, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung studiengangsübergreifender Lernangebote. Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv. Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hieran an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.

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  • Projekt 101900
    Hochschule Osnabrück
    Projekt

    Strategic Management in Learning Healthsystems

    Im Projekt wird ein innovatives Lehrformat entwickelt, das Studierende gezielt auf strategische Managementaufgaben in einem datenbasierten, dynamischen Gesundheitssystem vorbereitet. Grundlage der Lehrgestaltung ist das Leitbild des Lernenden Gesundheitssystems (LGS), das eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitswesen durch die Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung verfolgt. Das webbasierte Planspiel "Healthtopia - Baue ein lernendes Gesundheitssystem" macht zentrale Prinzipien des LGS wie datenbasiertes Entscheiden, sektorübergreifendes Denken und strategische Anpassungsfähigkeit erfahrbar. Anders als klassische Lehrformate nutzt Healthtopia eine generative KI, die dynamisch Akteursreaktionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungsdaten simuliert. Studierende erleben so reale Entscheidungsunssituationen in komplexen, sich wandelnden Szenarien und stärken ihre praxisrelevanten Steuerungskompetenzen. Didaktisch folgt das Format dem Prinzip des Constructive Alignment und adressiert zentrale Lernziele wie strategische Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, den Umgang mit Zielkonflikten sowie interdisziplinäre Kommunikation. Moderierte Reflexionsphasen fördern ein handlungsorientiertes und adaptives Lernen. Die Entwicklung des Planspiels erfolgt partizipativ unter Einbezug von Studierenden, Lehrenden und Expert:innen aus der Praxis. Ein mehrstufiges Evaluationskonzept stellt die Wirksamkeit und das Transferpotenzial des Lehrformats sicher.

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  • Projekt 101284
    Bauhaus-Universität Weimar
    Projekt

    IrreguLab – Transdisziplinäres und interfakultatives Lehrlabor für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßigen Materialien

    In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist die Vermittlung und Förderung innovativer Ansätze zur Erschließung bisher untergenutzter Materialbestände wichtiger denn je. Das IrreguLab ist die Vision eines interfakultativen und gleichermaßen transdisziplinären Lehr- und Lernlabors für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßig geformten Materialien. Exemplarisch wird im Rahmen dieses Projekts auf einen Rohstoff fokussiert, der in Thüringen, als Bundesland mit dem größten deutschen Holzeinschlag, geradezu im Überfluss vorhanden ist: unregelmäßig gewachsene Resthölzer. Studierende im Bereich Architektur, Produktdesign und darüber hinaus entwickeln hier Konzepte, Strategien und Methoden, diese Hölzer mithilfe digitaler Werkzeuge wie 3D Scanning, digitaler Datenverarbeitung sowie CNC-gesteuerter und Augmented Reality-unterstützter Fabrikation, präzise und effizient zu bearbeiten und dadurch originelle, materialgerechte und vor allem: ressourcenschonende Gestaltungs- und Herstellungsansätze zu entwickeln. Hierzu werden insbesondere neuartige Lehr-/Lernformate (u.a. AR-Design-Build Workshops und Installationen) angeboten sowie spezifische Transfer- und Austauschformate entwickelt. Diese bieten Studierenden die Gelegenheit, sich einerseits mit lokalen und regionalen Akteuren aus Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk zu vernetzen und andererseits ihre hier entwickelten Visionen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen.

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  • Projekt 101113
    Ruhr-Universität Bochum
    Projekt

    Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt

    Dynamische gesellschaftliche Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an Lehrkräftebildung und Schulen:Lehrachitekturen müssen agil auf diversifizierte Studienbiografien und neue Zielgruppen reagieren können. Schulen sind mit zunehmenden Anforderungen an die Sprachbildung konfrontiert. Dies gilt insbesondere für die mehrsprachige Metropole Ruhr mit ihren überdurchscnittlich vielen Schulen in herausfordernder sozialer Lage. Diesen strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen stellen sich die drei Partner*innen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit dem vorliegenden Verbundvorhaben. Dafür werden im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (1) das obligatorische DaZ-Modulstudiumsbegleitend, individuell profilierend und flexibler gestaltet, (2) eine Spezialisierung auf neu zugewanderte Schüler*innen ermöglicht und (3) Theorie-Praxis-Bezüge konzeptionell innoviert und strukturell flexibilisiert. Im gut ausgebauten Bereich DaZ der UA Ruhr ergänzen sich die Forschungs- und Lehrgebiete hervorragend.Gelenkt wird der Verbund durch die zentralen Stakeholder der drei Universitäten.Ein externer Expert*innenrat berät an Gelenkstellen des Projekts. Die Bedingungen für das Gelingen sind in der 2007 gegründeten UA RuhrRuhr hervorragend: Sie ist mit aktuell ca. 20.000 Lehramtsstudierenden bundesweit der bedeutendste lehrkräftebildende Bildungsraum, und bietet ihren Studierenden am Ruhrcampus3das gesamte, gemeinsame Lehrveranstaltungsangebot.

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  • Projekt 101823
    Universität Greifswald
    Projekt

    Lehre vernetzt

    Mit „Lehre vernetzt – Qualifizierung für Lehrende und Tutor:innen“ werden in Mecklenburg-Vorpommern hochschuldidaktische Weiterbildungsformate nachhaltig in bestehende Formate integriert und die landesweite Vernetzung und Kooperation der Hochschulen gestärkt. Der Verbund der sechs Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch das Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik MV, will für hochschul- und mediendidaktische Kompetenzen qualifizieren und übergreifende Strukturen schaffen, z.B. ein landesweites Zertifikat für Hochschuldidaktik MV. Zudem hat die didaktische Grundausbildung von studentischen Tutor:innen für unseren Verbund einen hohen Stellenwert, weshalb die Entwicklung eines „MV-Zertifikats für Tutor:innen in der Hochschullehre“ ein Kernanliegen dieses Projekts ist.Denn nicht selten sind Tutor:innen später als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre tätig. Unser Ziel ist es daher, Tutor:innen bestmöglich auf ihre Aufgaben in der analogen, hybriden und digitalen Lehre vorzubereiten und hochwertige Tutorien zu fördern. Darüber hinaus sollen Beispiele und Best Practices „Guter Lehre“ landesweit sichtbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt die vier Ziele 1.) landesweiter Zertifikatsprogramme, 2.) Stärkung der Community der didaktisch Interessierten 3.) Spezialisierungen und Zusatzzertifikate sowie 4.) evidenzbasierte Beforschung innovativer Lehr-Lernformate. Es richtet sich primär an die Zielgruppen der Lehrenden und studentischen Tutor:innen.

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  • Projekt 101883
    Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
    Projekt

    Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre

    Das Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre ist aus einem Förderprogramm des Stifterverbands und der Baden-Württemberg Stiftung hervorgegangen. Nach Beendigung des Programms mit 137 geförderten Lehrprojekten wird die Zusammenarbeit seit 2022 in eigener Verantwortung weitergeführt. Im disziplin- und hochschul(art)übergreifenden Netzwerk tauschen sich Lehrende über Fragen der Lehrentwicklung und Lehrforschung aus. Auf regelmäßigen Fellowtreffen stellen sie innovative Lehrkonzepte vor und diskutieren deren Transferpotential, auch über Fächergrenzen hinweg. Ebenso gehören Wirksamkeitsforschung, kollegiale Beratung und (politische) Positionierung zu hochschul-/lehrbezogenen Fragen zum Selbstverständnis des Netzwerks. Als zentrale Akteure und Träger von Lehre setzen die Lehrfellows Impulse mit Multiplikatoreffekt. Im Rahmen der Förderung werden die bisherigen Aktivitäten verstetigt, strukturell konsolidiert und inhaltlich ausgebaut. Hierzu werden u. a. jedes Semester 2-tägige Treffen inkl. Lehr-/Lernkonferenz organisiert, eine „Akademie der Hochschullehre“ gegründet, eine Publikationsstrategie aufgebaut und ein Nachwuchsprogramm zur Netzwerkerweiterung aufgesetzt.

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  • Projekt 101866
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Wanderzirkus - Nachhaltigkeit und Demokratie kritisch, konstruktiv, konsequent lehren/lernen

    Was soll der ganze Zirkus? Der Wanderzirkus ist in der Stadt - Jedes Semester schlägt er sein Zelt vor einer Hochschule auf, damit wir gemeinsam ungeahnte Künste der Lehre erleben, sehen, riechen, schmecken, fühlen, hören und machen. Hereinspaziert - Der Wanderzirkus lädt die (Hochschul-)Öffentlichkeit ein und zeigt, wie Nachhaltigkeit und Demokratie kritisch, konstruktiv, konsequent und vielleicht auch radikal in der Hochschullehre gelebt werden. Club der lebendigen Zirkusleute - Jedes Semester wächst der Wanderzirkus um 20 Menschen, die Virtuos_innen des Lehrens/Lernens sind. Jeweils zwei Personen kommen aus dem Globalen Süden, denn wir haben noch viel von unseren Geschwistern zu lernen. Zirkusschule - Die Zirkusleute kommen im Wanderzirkus zusammen, um miteinander Lehr-/Lernprozesse zu gestalten, durch die sie voneinander ihre unterschiedlichen Zugänge, Inhalte, Methoden und Einstellungen ganz praktisch lernen. Drahtseilakt - Der Wanderzirkus tritt aus der Nische heraus und wagt den Balanceakt zwischen kreativem Freiraum und struktureller Verankerung. Lehrende, Hochschulleitungen und Bildungspolitik sind eingeladen, diesen Zirkus mitzumachen.

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  • Projekt 101265
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität

    Mit dem Projekt HigHRoQ möchte die TH Rosenheim den digitalen Transformationsprozess in der Hochschullehre systematisch ausbauen und nachhaltig gestalten. Über die Entwicklung und den Einsatz didaktisch sinnvoller hybrider Lehr-/Lernsettings soll es Studierenden ermöglicht werden, neue bzw. veränderte Lernerfahrungen zu machen, die den Aufbau eines zukunftsfähigen Kompetenzprofils ermöglichen. Hierzu werden in drei Teams aus drei Fakultäten mit insgesamt dreizehn Professor:innen in mehreren Studiengängen und im gegenseitigen Austausch innovative Methoden (wie HyFlex, JiTT mit Learning Analytics, SCALE-UP) und Lernsettings (PBL in einer kontextbezogenen hybriden Lernfabrik, Videographie-gestützte Laborpraktika, 360°-Präsentationstraining und E-Kollaboration) implementiert, angepasst und evaluiert, sowie entsprechende Raumkonzepte entwickelt und umgesetzt. Um die Lehrenden anderer Fakultäten in ihrem Transformationsprozess zu begleiten, wird die hochschulweite Unterstützungsstruktur aus Didaktik, Mediendidaktik und E-Learning-Center auf- und ausgebaut, das Anreizsystem für Lehrende durch E-Tutoren, technisches/didaktisches Coaching und Lehrentlastungen gestärkt und der Austausch und Transfer von good practices vorangetrieben.

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  • Projekt 102003
    Leibniz Universität Hannover
    Projekt

    Lehramt4Future: Nachhaltigkeit+Demokratie lehren

    Lehramt4Future dient der Verankerung innovativer Lehrformate zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Demokratiebildung (DB) als wichtigen Zukunftsaufgaben im Lehramtsstudium an der LUH. Das Projekt leistet damit einen Beitrag, angehende Lehrkräfte zu Multiplikator:innen schulischer und gesellschaftlicher Transformation i.S.v. demokratischer Nachhaltigkeit auszubilden.;;In interdisziplinärer Zusammenarbeit mehrerer Fachdidaktiken werden zwei Lehrveranstaltungskonzepte mit studentischer Beteiligung entwickelt, pilotiert und verstetigt: Fächerverbindendes didaktisches Vertiefungsseminar: BNE und DB als Querschnittsthemen im Unterricht gestalten lernen (für Studierende der Fächer Politik, Geographie, Darstellendes Spiel,Sonderpädagogik): Die Studierenden erleben Grundlagen von BNE und DB, entwickeln in interdisziplärer Zusammenarbeit eigene Lernformate und erproben diese in der Schule. Fächerübergreifendes Schlüsselkompetenzseminar: BNE und DB als ganzheitliche Schulentwicklung (er)leben (für alle Lehramtsstudierenden): Die Studierenden erleben BNE und DB als institutionell verankerte Aspekte von ganzheitlicher Schulkultur und Schulentwicklung, inkl. Exkursion zu einer innovativen Schule mit außerschulischem Lernort.;Die Inhalte und Methoden der Seminare werden so aufbereitet und als OER zur Verfügung gestellt, dass sie als Lehr-Lern-Bausteine auch für andere Lehrkontexte - an der LUH und darüber hinaus - dauerhaft genutzt werden können.

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  • Projekt 101873
    Hochschule für Musik Detmold
    Projekt

    Aufbau eines Redaktionsnetzwerks für eine kollaborative, multimediale Online-Enzyklopädie für Akustik- und Audiothemen

    Die Idee einer Web-Enzyklopädie für Audiothemen entstand mit dem Aufruf des Verband Deutscher Tonmeister (VDT), inspiriert von den umfangreichen Webveröffentlichungen der Lehrinhalte des 2014 verstorbenen Tonmeister-Dozenten Eberhard Sengpiel. Aus dem Aufruf formierte sich ein Netzwerk mit dem gemeinsamen Ziel, eine zeitgemäße, kollaborative Lehr-Webseite zu erschaffen: Wiki.Audio. Dem wachsenden Netzwerk gehören mittlerweile Hochschul-/TU-Mitglieder (Berlin, Darmstadt, Detmold, Düsseldorf, München) & Fachverbände (AES, DEGA, EAA, VDT) an. Besonderes Merkmal dieses kollaborativen Projekts ist, gegenüber der bekannten wikipedia, dass Wiki.Audio eine lektorierte Enzyklopädie darstellt. Jede:r kann Inhalte erstellen, jedoch werden diese von Fachexperten begutachtet und als begutachtete Inhalte deutlich sichtbar gekennzeichnet. Ziel der Förderung ist es, das bislang bestehende Netzwerk strukturell zu konsolidieren. Für die dezentrale, inhaltliche Arbeit müssen geeignete Redaktions-Workflows entwickelt und gefestigt werden. So wird eine aktive, qualitätvolle Kooperation von Netzwerkern verschiedener Qualifikationsniveaus möglich, die Wiki.Audio als Lern- & Austauschplattform etabliert.

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  • Projekt 101887
    Universität Kassel
    Projekt

    Sozial-ökologische Transformationen im Agrarsektor: Transdisziplinäre Didaktik und Methoden

    Das AGES-Netzwerk verfolgt schwerpunktmäßig folgende drei Didaktikansätze: Interdisziplinäres Projektstudium, Systemverständnis sozial-ökologischer Prozesse, und Transformationsanspruch (Lehre des Realen + Anbahnung des Möglichen). Diese erfordern, insbesondere in Kombination, neue didaktische & methodische Kompetenzen und Innovationen unter den Beteiligten, die exemplarisch in die Universität Kassel und über den Standort hinaus in die Lehre zu komplexen Transformationsprozessen wirken sollen. Bestehende organisatorische Strukturen der Hochschule müssen den inhaltlichen und didaktischen Ansprüchen des Netzwerks und seines Studiengangspilotprojekts entsprechend umgestaltet und angepasst werden. Das Agrartrans^2-Projekt stellt hierfür die notwendigen Anreize und Ressourcen bereit. Es bildet Lehrende didaktisch fort und schafft für ihre Weiterqualifizierung Freiräume, indem es sie personell bei der Betreuung von interdisziplinären Projektarbeiten unterstützt. Studierenden werden neue methodische Ansätze in der Transformationsforschung zugänglich gemacht. Zusätzlich begleitet Agrartrans^2 diese Erfahrungen durch ein Didaktik-Forschungsprojekt, auch um deren Sichtbarkeit zu erhöhen.

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  • Projekt 101673
    Hochschule Koblenz
    Projekt

    Material Art Lab

    Am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der HS Koblenz studieren angehende Künstler:innen im Bachelor oder Master Freie Kunst Keramik und Glas. Das IKKG weist ausgezeichnete Expertise an handwerklich-künstlerischen Techniken auf, wobei der Schritt in Richtung computergestützte künstlerische Lehre noch aussteht. In Zeiten von NFT und virtuellen Präsentationsformaten ist dieser Schritt für eine zukunftsträchtige künstlerische Ausbildung unumgänglich. Für das gezielte Anwenden von 3D-Technologien im Bereich Freie Kunst Keramik/Glas werden daher grundlegende Expertise und Wissen sowie technische Ausstattung benötigt. Ziel des Projekts „MaRt-Lab“ ist es, mit einem Modell des forschenden Lernens die Studierenden zu befähigen, in einem Reallabor eigenständig und explorativ 3D-Technologien für ihr künstlerisches Arbeiten zu erproben, ausstellungsreif anzuwenden und einen zeitgemäßen Material- und Werkbegriff für Künstlerische Keramik und Glas, der auch die immaterielle (virtuelle) Skulptur einfasst, zu etablieren. Dafür werden im Projekt die Einrichtung des MaRt-Labs in einem Tiny House, die Erprobung und Evaluierung der 3D-Technologien, Blockwochen zur materialspezifischen Erprobung und Evaluierung sowie der Transfer in die künstlerische Praxis durch MaRt-Lab-Ausstellungen umgesetzt. Die Erprobung im Lehrkontext und projektbegleitenden Evaluierungen bilden die Basis für die Integration der neuen Erkenntnisse und Techniken in Lehrmodule für das IKKG.

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  • Projekt 101970
    Universität Duisburg-Essen
    Projekt

    Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern

    Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines „Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.

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  • Projekt 102042
    Universität Greifswald
    Projekt

    Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre 2023 - Mecklenburg-Vorpommern

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