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  • Projekt 101884
    Humboldt-Universität Berlin
    Projekt

    GenderingMINT didaktisch-digital: Lehrmethoden - Planungshilfen - Austausch für Lehrende in MINT & Gender Studies

    Das Projekt GeMINTdidaktisch-digital greift den Bedarf von Lehrenden an Doppelkompetenz in Fach- und interdisziplinärer Didaktik für den Wissenstransfer von Genderaspekten in die MINT-Fächer und MINT-Inhalten in die Gender Studies auf. Es entwickelt didaktische Anregungen, Planungshilfen und Ressourcen für Lehrende, die das Portal GenderingMINTdigital bereits einsetzen oder zukünftig nutzen wollen. Die lehrbezogenen Materialien und Formate werden Open Access in die skalierbare Portalstruktur integriert. Sie sind im Einsatz mit seinen fachübergreifenden und fachspezifischen OER nutzbar und über das Medienrepositorium der HU Berlin abrufbar. Der Content wird iterativ entwickelt, mit Lehrenden erprobt und nach Erfahrungsaustausch qualitätsgesichert unter der Kachel "Unterstützung für Lehrende" zugänglich gemacht. Alle Materialien des projektes stehen unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA zur Nutzung und Weiterverwendung unter gleicher Lizenz zur Verfügung. Feedback und Reflexion unter Lehrenden werden u.a. mit der Podscat-Reihe "Ich frag für `ne Kolleg*in" konsolidieren. Zusätzlich wird die Lehrenden-Community mit Theorie- und Prozesswissen für hybride/digitale Lehre gestärkt und vernetzt.

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  • Projekt 101021
    Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden
    Projekt

    Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben

    Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.

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  • Projekt 101601
    Folkwang Universität der Künste
    Projekt

    Multisensory in Dialogue and Artistic Practice

    Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die „Virtual Community of Practice“ (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in „Peripatetic Spaces“, die sich in einem gemeinsamen „Extended Educational Environment“ (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.

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  • Projekt 101082
    Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
    Projekt

    Scientific Teaching - Forschendes Lernen

    An der Hochschule Ansbach (HSA) hat Forschung in der Lehre bisher wenig Raum. Das Projekt Scientific Teaching (SciTea) ändert dies grundlegend: Lernende und Lehrende versch. Fachdisziplinen werden künftig gemeinsam innovative Lehr-/Lernmethoden entwickeln, die Forschungsnahes Lehren und Lernen (FL) fördern. Forschungsnahes Lernen und Lehren ist der Oberbegriff für alle Verbindungen von Lehre und Forschung (z.B. forschungsbasiertes Lernen, forschungsorientiertes Lernen, forschendes Lernen). Studierende setzen sich dabei aktiv mit Forschungsprozessen auseinander und schulen ihr kritisches Denken. Forschungsnahes Lernen wird der Mittelpunkt einer grundlegenden Transformation der Bildung an der HSA sein. Das Akronym SciTea, als Anspielung auf den englischen 5-Uhr-Tee, illustriert den gewünschten Verwandlungsprozess: Forschungsnahes Lehren und Lernen wird zu einem etablierten Bestandteil der Lehr-/Lernkultur der Hochschule Ansbach und schafft eine Verbindung zur Praxis, so wie der Fünf-Uhr-Tee in der britischen Kultur.

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  • Projekt 102065
    Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
    Projekt

    Auffindbarkeit und Aktualisierung – content- und communityorientierte Weiterentwicklung des Portals e-teaching.org

    Das Portal e-teaching.org bietet praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Informationen zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre und unterstützt damit seit 2003 Lehrende, Service-Einrichtungen, Hochschulleitungen und weitere Interessierte. Eine besondere Stärke des Portals ist der große Umfang des Informationsangebots, das u. a. über 1.000 Webseiten umfasst. Im Projekt „AuftAkt“ widmete sich das Portalteam zwei zentralen Herausforderungen, die mit der umfangreichen Wissensbasis verbunden sind: (1) dem Aktuellhalten und (2) der Auffindbarkeit von Portalinhalten.

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  • Projekt 101697
    Universität Osnabrück
    Projekt

    Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen

    Das handlungs- und kompetenzorientierte Prüfungswesen nimmt im universitären Lehramtsstudium auch im berufsbildenden Bereich immer noch eine untergeordnete Rolle ein. Dies hat zur Folge, dass Lehramtsstudierende wenig Entwicklungsmöglichkeiten für ihre eigene Prüfungskompetenz in diesem Bereich haben. Dem wird mit dem Projekt begegnet. So werden einerseits fachspezifische kompetenzorientierte Prüfungsformate aus dem Humandienstleistungsbereich genutzt, um die Studierenden in der Ausbildung einer Perspektive der doppelten Handlungslogik (d.h., den Blick auf die Ausbildung sowie auf den sich anschließenden Berufsbereich zu richten) zu unterstützen und andererseits wird zielgerichtet an dem reflektierten Aufbau einer Prüfungskompetenz gearbeitet. Beide Perspektiven sind für die professionelle berufliche Handlungskompetenz Lehrender im berufsbildenden Bereich mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege, Gesundheit und Körperpflege essenziell. Mit der Modellierung und Adaption von Prüfungsformaten an die Bedarfe eines beruflichen Lehramtsstudienganges wird die Diskrepanz zwischen der theoretischen und berufsfeldbezogenen Perspektive überwunden. Die Erfahrung mit und Reflexion von analogen und digitalen Prüfungsformaten im eigenen Studium bereiten auf eine zukunftsorientierte Lehrtätigkeit vor. Die geplante Projektzusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden unterstützt es, sich zusätzlich mit fachdidaktischen Fragen zur Entwicklung von Prüfungen auseinanderzusetzen.

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  • Projekt 101517
    Hochschule Biberach an der Riss
    Projekt

    Personal Learning Environment für informelles und

    "Learn-it" hat zum Ziel durch die Entwicklung und Verankerung einer Personal Learning Environment (PLE) die Studierenden bei der nahtlosen Integration des Studiums generale in ihren Studienverlauf zu unterstützen und die Transferrelevanz ihrer erworbenen Kompetenzen zu gewährleisten. Das Studium Generale ist das fächerübergreifende Angebot zu Kompetenzthemen wie u.a. Business Skills oder Technological/ Digital Media Skills, welche in den Curricula der Bachelorstudiengänge fest verankert und mit Leistungspunkten hinterlegt ist. Insgesamt bietet das Studium generale pro Semester ca. 40 Veranstaltungen an. Damit erreicht das Projekt alle Studiengänge an der Hochschule Biberach und bietet die Möglichkeit die Etablierung einer PLE zu erproben und die Erkenntnisse für den Übertrag in andere Bereiche von Studium und Lehre nutzbar zu machen. Die Einführung der PLE in die Lehre soll nicht nur die Belegungs- und Auswahlprozesse im Studium generale vereinfachen, sondern auch individuelle Kompetenzmessung und -entwicklung ermöglichen. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre Kurswahl gezielt zu treffen und sich selbst zu reflektieren. Zusätzlich sollen regelmäßige informelle Austauschformate mit Expert*innen etabliert werden, um praxisnahe, transferorientierte Lehre zu gewährleisten. Das Projekt berücksichtigt sowohl informelles als auch transferorientiertes Lernen, um den Studierenden eine vielseitige Lernerfahrung zu bieten und die Brücke zwischen Studium und Arbeitswelt zu stärken.

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  • Projekt 101205
    FernUniversität Hagen
    Projekt

    Edu-Lab: Digital Empowerment for Adult Learners

    Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Edu-Labs an der FernUniversität in Hagen. Das Lab ermöglicht es Studierenden des Masterstudiengangs Bildungswissenschaft, Antworten auf gesellschaftliche Schlüsselprobleme im Rahmen des digitalen Wandels interaktiv und kollaborativ zu erarbeiten. Auf Basis mediendidaktischer und andragogischer Lehr-/Lernkonzepte entwickeln Studierende Medienprodukte, die ein kritisches Gegengewicht zu marktorientierten Bildungsangeboten schaffen. Dies folgt der Idee des problem- und forschungsbasierten Lernens und trägt zu innovativen Formen des (digitalen) Kompetenzerwerbs, der Selbstwirksamkeit und Stärkung der Handlungsfähigkeit erwachsener Lernender bei. Dozierende fungieren im Projekt als Lern- und Prozessbegleitung – von der thematisch gezielten Auseinandersetzung mit einzelnen Schlüsselproblemen über die Erarbeitung konkreter Lösungen hin zur Erstellung und Veröffentlichung der digitalen Lernprodukte. Die Produkte werden im OER-Format konzipiert, um eine vielseitige Weiterverwendung innerhalb und außerhalb der universitären Lehre zu ermöglichen. Sie dienen zudem selbst wiederum als Anknüpfungspunkte für neue Lernangebote in weiteren Projektzyklen, sodass im Laufe der Zeit thematisch zusammenhängende Angebotscluster entstehen. Auf diese Weise wird die digitale Transformation von Gesellschaft und Kultur aus der Perspektive der Studierenden dynamisch, proaktiv und nachhaltig bearbeitet und zu einem reflexiven Gegenstand universitärer Lehre.

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  • Projekt 101593
    Universität Hamburg
    Projekt

    Mehr Universal Design for Learning in der Lehre

    In den letzten Jahren hat die Diversität der Studierendenschaft zugenommen. Um chancengleich studieren zu können, sind Lehr- und Lernszenarios so zu gestalten, dass die größtmögliche Gruppe der Lernenden bestmöglich partizipieren kann. Im internationalen Raum wird das Konzept Universal Design for Learning in Higher Education (UDL in HE) verstärkt angewendet, um diversitätsgerechte Lehr- und Lernszenarios in der Hochschule zu etablieren.Kennzeichnend für UDL ist eine proaktive Vorgehensweise, d. h. es werden von vornherein gezielte Maßnahmen im Lehr- und Lernprozess bestimmt, die eine größtmögliche Zugänglichkeit (Barrierefreiheit) der Studierenden an den Studieninhalten bewirken. Folglich reduziert sich der Bedarf an individuellen Anpassungen (Nachteilsausgleich). So sind beispielsweise Untertitel (Live) in Lehrveranstaltungen (LV) einzusetzen, um sowohl Studierende mit Beeinträchtigung des Hörens als auch internationale Studierende und Studierende mit visuellen Lerngewohnheiten beim selbständigen Lernen zu unterstützen.Im Rahmen des Projekts UD[L]ehre wird erstmals ein Informationsangebot zu UDL für Lehrende in Deutschland bereitgestellt (HowToUDL@UHH). Außerdem werden Supportstrukturen für Lehrende vorgehalten, die gezielte Maßnahmen für eine diversitätsgerechtere und damit lernerorientierte Lehre integrieren (UDL@Lehre). Dies unterstützt die Weiterentwicklung der Universität Hamburg zu einem inklusiven Lernort.

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  • Projekt 101286
    Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
    Projekt

    Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected

    Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.

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  • Projekt 101732
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
    Projekt

    Uni-Haus Freiburg - ein Co-Creation-Lernlabor

    Auf den Höhen des Schauinslands, 15 km von Freiburg entfernt, liegt das im typischen Schwarzwaldstil gebaute Seminar- und Tagungshaus der Universität. Es ist seit 2020 verwaist und droht, vergessen zu werden. Zur Wiederbelebung müssen neue organisatorische und infrastrukturelle Nutzungskonzepte entwickelt werden. Im Projekt wird das Haus daher zum interdisziplinären Lehr-Lern-Labor für Studierende dreier Wissenschaftsbereiche. In parallelen und miteinander verzahnten Lehrveranstaltungen, die zum Teil auch im Haus selbst stattfinden sollen, werden sie erste Ideen und Vorschläge für eine zukünftige nachhaltige Nutzung erarbeiten: Aus wirtschaftlich-pädagogischer Perspektive, aus technisch-ökologischer Perspektive sowie aus historisch-kultureller Perspektive durch die Aufbereitung der Geschichte und Gegenwart des Hauses. Eine übergeordnete Klammer des Projekts ist die Schulung der Studierenden in interdisziplinären Co-Creation-Methoden sowie agilen und transferorientierten Lernformen. Am Projektbeginn steht eine Bedarfserhebung mit Vertreter*innen der Anspruchsgruppen der Universität. Diese Erhebung wird zum Aufgabenheft für die Entwicklung der Konzepte in den Schwerpunktseminaren. Die Zwischenergebnisse werden regelmäßig dokumentiert und die Ergebnisse im Projektverlauf in diversen medialen Formaten der (universitären) Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sollen der Universität zur Planung der Wiederbelebung des Hauses dienen.

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  • Projekt 101533
    Universität Duisburg-Essen
    Projekt

    Prüfungen innovieren, Transfer schaffen, Chancengerechtigkeit fördern

    Digitales Prüfen stellt Hochschulen vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat verdeutlicht, an welchen Stellen es an didaktischen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Lösungen fehlt, um Prüfungen digital umzusetzen und kompetenzorientiert zu gestalten. Bisher wurden Prüfungen nur selten als strategische Entwicklungsaufgabe begriffen, obwohl sie viele Gestaltungsfragen zum Umgang mit Diversität und Chancengerechtigkeit aufwerfen. Die Universität Duisburg-Essen will sich dieser Aufgabe annehmen und zur Erschließung der Potenziale digitaler Prüfungen im Sinne einer neuen Prüfungskultur beitragen. Im interdisziplinären Austausch einer Professional Learning Community von Lehrenden, Studierenden und zentralen Stellen werden in allen Fakultäten beispielgebende Prüfungen weiterentwickelt. Das Vorgehen orientiert sich am Threshold-Ansatz, um (Schwellen-)Konzepte der Disziplinen transparent zu machen, deren Bewältigung für den Prüfungs- und Studienerfolg besonders relevant sind. In diesem Rahmen werden neue disziplinspezifische Aufgabentypen und Prüfungsszenarien modellhaft entwickelt und über Austausch- und Transferformate weiteren Lehrenden innerhalb und außerhalb der Universität zugänglich gemacht.

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  • Projekt 101512
    Universität Potsdam
    Projekt

    My Virtual Reality Teaching Partner

    Virtual Reality (VR) Anwendungen wie das VR-Klassenzimmer stellen für Lehramtsstudierende lernwirksame Übungsmöglichkeiten dar, werden bislang aber nur selten und in traditionellen Lehr-Lern-Umgebungen (z.B. in bildungswissenschaftlichen Seminaren) angeboten. Das Ziel des Projektes besteht daher darin, VR-Übungen mehr Lehramtsstudierenden und außerhalb fester Seminarstrukturen zugänglich zu machen. Dem Train-the-trainer-Ansatz folgend werden hierzu Lehramtsstudierende zu „VR Teaching Partners“ ausgebildet. Die „VR Teaching Partners“ erwerben dabei Kompetenzen im kriteriengeleiteten Beobachten und Reflektieren von Unterricht, der Gestaltung lernförderlicher Feedbackgespräche und dem selbstständigen Durchführen von VR-Übungen. Nach der Ausbildung bieten sie anderen Lehramtsstudierenden VR-Übungen an und reflektieren gemeinsam mit ihnen die Qualität des Unterrichts. Somit trägt das Projekt zu einer Erhöhung digital gestützter Praxiselemente in der Lehrkräfteausbildung bei und schafft bedeutungsvolle Momente des Peer-to-Peer-Learnings. Bestandteil des Projektes ist zudem eine längsschnittliche Begleituntersuchung. Darin wird die Kompetenzentwicklung der „VR Teaching Partners“ in der Unterrichtsbeobachtung und -rückmeldung, die Qualität der Rückmeldegespräche und Unterrichtsreflexionen im Rahmen der VR-Übungen der „VR Teaching Partners“ mit Lehramtsstudierenden und die Zufriedenheit der Lehramtsstudierenden mit der von den „VR Teaching Partners“ durchgeführten VR-Übung untersucht.

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  • Projekt 101796
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    Projekt

    Digitale Kulturen der Lehre entwickeln

    Bislang erfolgt die Digitalisierung der Lehre an der Universität Bamberg dezentral und ad hoc, da die Supportstrukturen nicht über die Ressourcen verfügen, digitale Lehr-Innovationen aus den Fachbereichen aufzugreifen und gezielt didaktisch zu unterstützen. Das Vorhaben DiKuLe begegnet dieser Problematik und führt das traditionell starke geistes-, sozial- und bildungswissenschaftliche Profil der Universität mit den Kompetenzen der dynamisch wachsenden Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik zusammen. Ausgehend von bestehenden fachübergreifenden Kooperationen wird durch drei inhaltliche Maßnahmen und zwei Strukturmaßnahmen ein universitätsweiter Entwicklungsprozess von digitalen Kulturen der Lehre initiiert. Es werden eine Umgebung zur Erstellung professioneller Videos aufgebaut (M1), innovative Open-Source-Tools für eine smarte Didaktik eingeführt (M2) und Blended-Learning-Formate in digitalen Lehr-Lern-Laboren weiterentwickelt (M3). Die Ergebnisse werden durch transferorientierte Austauschformate und einen koordinierenden Chief Digital Officer innerhalb der Universität Bamberg verbreitet und anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt (M4). Die Maßnahmen werden partizipativ evaluiert (M5).

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  • Projekt 101481
    Technische Universität Bergakademie Freiberg
    Projekt

    Entwicklung innovativer Lehr- und Lernumgebungen an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg im Rahmen der Virtuellen Fakultät

    Digitale Formate werden an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg seit gut einem Jahrzehnt erprobt und implementiert, mit dem Ziel die Präsenzlehre sinnvoll zu ergänzen. In den letzten Semestern hat sich die Lehre aufgrund der Corona-Pandemie nahezu ausschließlich in den digitalen Raum verlagert. Sowohl das Angebot an Online-Inhalten als auch die digitalen Kompetenzen der Lehrenden sind rapide gewachsen. Die Universität hat in dieser Entwicklung die Chance erkannt, ihre virtuelle Lehre weiterzuentwickeln, um flexible, interaktive und individuelle Lernumgebungen zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, das virtuelle Lehr- und Lernangebot auf Basis methodischer und didaktischer Ansätze zu erweitern, zu modernisieren und im Rahmen der „Virtuellen Fakultät“ bereitzustellen sowie für neue Zielgruppen zu öffnen. Auch die einzigartigen geo- natur- und ingenieurwiss. Lehrsammlungen, wie z.B. die der Paläontologie und die der Mineralogie, sollen virtuell zugänglich gemacht und in die digitale Lehre integriert werden. Aus dem Projekt gehen sowohl erprobte, evaluierte Konzepte und Standards für virtuelle Lehre als auch pilotierte innovative Lehr- und Lernumgebungen für eine moderne und offene digitale Lehr- und Lernkultur hervor.

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  • Projekt 101426
    Technische Universität Dortmund
    Projekt

    Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt

    Dynamische gesellschaftliche Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an Lehrkräftebildung und Schulen: Lehrachitekturen müssen agil auf diversifizierte Studienbiografien und neue Zielgruppen reagieren können. Schulen sind mit zunehmenden Anforderungen an die Sprachbildung konfrontiert. Dies gilt insbesondere für die mehrsprachige Metropole Ruhr mit ihren überdurchschnittlich vielen Schulen in herausfordernder sozialer Lage. Diesen strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen stellen sich die drei Partner*innen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit dem vorliegenden Verbundvorhaben. Dafür werden im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (1) das obligatorische DaZ-Modul studiumsbegleitend, individuell profilierend und flexibler gestaltet, (2) eine Spezialisierung auf neu zugewanderte Schüler*innen ermöglicht und (3) Theorie-Praxis-Bezüge konzeptionell innoviert und strukturell flexibilisiert. Im gut ausgebauten Bereich DaZ der UA Ruhr ergänzen sich die Forschungs- und Lehrgebiete hervorragend. Gelenkt wird der Verbund durch die zentralen Stakeholder der drei Universitäten. Ein externer Expert*innenrat berät an Gelenkstellen des Projekts. Die Bedingungen für das Gelingen sind in der 2007 gegründeten UA Ruhr hervorragend: Sie ist mit aktuell ca. 20.000 Lehramtsstudierenden bundesweit der bedeutendste lehrkräftebildende Bildungsraum, und bietet ihren Studierenden am Ruhrcampus3das gesamte, gemeinsame Lehrveranstaltungsangebot.

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  • Projekt 101124
    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
    Projekt

    Digitale Transformation der Hochschullehre gestalten – von Wissensinseln zum vernetzten Lehr-Lern-Ökosystem

    Mit dem Projekt STARFISH: Digitale Transformation der Hochschullehre gestalten – von Wissensin-seln zum vernetzen Lehr-Lern-Ökosystem will die Technische Hochschule Nürnberg (THN) die zukünf-tige Lehre gemeinsam denken und gestalten. Digitalisierung wird als Chance begriffen, die Hochschule nach innen und außen noch stärker zu vernetzen, ganz im Zeichen sogenannter Seestern-Organisationen (engl. Starfish), die sich auf die Intelligenz von agilen Netzwerken stützen. Dadurch wird der Wissens-transfer auf neuartige Weise gefördert. Dies ermöglicht eine Bildung, die Austausch, Kollaboration und Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellt, Studierende und Lehrende gleichermaßen einbindet und damit zeitgemäß und zukunftsorientiert ist. Im Projekt STARFISH entstehen Innovationen über vier Maßnahmen: die Einführung und Begleitung eines Innovation Hubs, die Implementierung einer Kollaborationsplattform, die (Weiter-)Entwicklung von Lehr-Lernlaboren und hybriden Settings sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen Studierender und Lehrender durch Qualifikationsprogramme.

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  • Projekt 101900
    Hochschule Osnabrück
    Projekt

    Strategic Management in Learning Healthsystems

    Im Projekt wird ein innovatives Lehrformat entwickelt, das Studierende gezielt auf strategische Managementaufgaben in einem datenbasierten, dynamischen Gesundheitssystem vorbereitet. Grundlage der Lehrgestaltung ist das Leitbild des Lernenden Gesundheitssystems (LGS), das eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitswesen durch die Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung verfolgt. Das webbasierte Planspiel "Healthtopia - Baue ein lernendes Gesundheitssystem" macht zentrale Prinzipien des LGS wie datenbasiertes Entscheiden, sektorübergreifendes Denken und strategische Anpassungsfähigkeit erfahrbar. Anders als klassische Lehrformate nutzt Healthtopia eine generative KI, die dynamisch Akteursreaktionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungsdaten simuliert. Studierende erleben so reale Entscheidungsunssituationen in komplexen, sich wandelnden Szenarien und stärken ihre praxisrelevanten Steuerungskompetenzen. Didaktisch folgt das Format dem Prinzip des Constructive Alignment und adressiert zentrale Lernziele wie strategische Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, den Umgang mit Zielkonflikten sowie interdisziplinäre Kommunikation. Moderierte Reflexionsphasen fördern ein handlungsorientiertes und adaptives Lernen. Die Entwicklung des Planspiels erfolgt partizipativ unter Einbezug von Studierenden, Lehrenden und Expert:innen aus der Praxis. Ein mehrstufiges Evaluationskonzept stellt die Wirksamkeit und das Transferpotenzial des Lehrformats sicher.

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  • Projekt 101284
    Bauhaus-Universität Weimar
    Projekt

    IrreguLab – Transdisziplinäres und interfakultatives Lehrlabor für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßigen Materialien

    In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist die Vermittlung und Förderung innovativer Ansätze zur Erschließung bisher untergenutzter Materialbestände wichtiger denn je. Das IrreguLab ist die Vision eines interfakultativen und gleichermaßen transdisziplinären Lehr- und Lernlabors für das digitale Entwerfen und Herstellen mit unregelmäßig geformten Materialien. Exemplarisch wird im Rahmen dieses Projekts auf einen Rohstoff fokussiert, der in Thüringen, als Bundesland mit dem größten deutschen Holzeinschlag, geradezu im Überfluss vorhanden ist: unregelmäßig gewachsene Resthölzer. Studierende im Bereich Architektur, Produktdesign und darüber hinaus entwickeln hier Konzepte, Strategien und Methoden, diese Hölzer mithilfe digitaler Werkzeuge wie 3D Scanning, digitaler Datenverarbeitung sowie CNC-gesteuerter und Augmented Reality-unterstützter Fabrikation, präzise und effizient zu bearbeiten und dadurch originelle, materialgerechte und vor allem: ressourcenschonende Gestaltungs- und Herstellungsansätze zu entwickeln. Hierzu werden insbesondere neuartige Lehr-/Lernformate (u.a. AR-Design-Build Workshops und Installationen) angeboten sowie spezifische Transfer- und Austauschformate entwickelt. Diese bieten Studierenden die Gelegenheit, sich einerseits mit lokalen und regionalen Akteuren aus Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk zu vernetzen und andererseits ihre hier entwickelten Visionen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen.

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  • Projekt 101998
    Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
    Projekt

    Lass mal Bildung gemeinsam machen

    Das Projekt ist im Bereich der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung angesiedelt und richtet sich an Studierende des BA-Studiengangs Bildungswissenschaft. Angesichts aktueller weltpolitischer Entwicklungen und dem Zuwachs autoritärer, anti-demokratischer Bewegungen ist es elementar, zukünftigen Pädagog:innen demokratische, d.h. auf Partizipation und Handlungsfähigkeit ausgelegte Lernräume zu ermöglichen, in denen sie sich als selbstwirksam und als an demokratischen Prozessen beteiligt erfahren können. Ziel ist es, durch einen partizipativ angelegten Lernprozess die Entwicklung einer demokratisch-pädagogischen Haltung zu eröffnen. In der geplanten Lehrveranstaltung setzen sich die Studierenden mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihres Lebens und Lernens auseinander und formulieren Entwicklungs- und Veränderungsbedarf. Der eröffnete Freiraum erlaubt ein Denken über bestehende Verhältnisse hinaus und gibt Raum für Reflexion und Veränderung. In Mikroprojekten münden die entfalteten Ideen schließlich in einer konkreten Gestaltung von Lernräumen innerhalb oder außerhalb der Hochschule. Eine öffentliche Vernissage präsentiert die Mikroprojekte der Hochschul- und Stadtöffentlichkeit und ermöglicht einen gemeinsamen Verständigungs- und Diskussionsprozess zu Perspektiven von Leben und Lernen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind schließlich Grundlage für die Entwicklung eines neuen Moduls „Demokratie und pädagogische Haltung“ im BA Studiengang Bildungswissenschaft.

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  • Projekt 101113
    Ruhr-Universität Bochum
    Projekt

    Flexible DaZ-Professionalisierung im Lehramt

    Dynamische gesellschaftliche Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an Lehrkräftebildung und Schulen:Lehrachitekturen müssen agil auf diversifizierte Studienbiografien und neue Zielgruppen reagieren können. Schulen sind mit zunehmenden Anforderungen an die Sprachbildung konfrontiert. Dies gilt insbesondere für die mehrsprachige Metropole Ruhr mit ihren überdurchscnittlich vielen Schulen in herausfordernder sozialer Lage. Diesen strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen stellen sich die drei Partner*innen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit dem vorliegenden Verbundvorhaben. Dafür werden im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (1) das obligatorische DaZ-Modulstudiumsbegleitend, individuell profilierend und flexibler gestaltet, (2) eine Spezialisierung auf neu zugewanderte Schüler*innen ermöglicht und (3) Theorie-Praxis-Bezüge konzeptionell innoviert und strukturell flexibilisiert. Im gut ausgebauten Bereich DaZ der UA Ruhr ergänzen sich die Forschungs- und Lehrgebiete hervorragend.Gelenkt wird der Verbund durch die zentralen Stakeholder der drei Universitäten.Ein externer Expert*innenrat berät an Gelenkstellen des Projekts. Die Bedingungen für das Gelingen sind in der 2007 gegründeten UA RuhrRuhr hervorragend: Sie ist mit aktuell ca. 20.000 Lehramtsstudierenden bundesweit der bedeutendste lehrkräftebildende Bildungsraum, und bietet ihren Studierenden am Ruhrcampus3das gesamte, gemeinsame Lehrveranstaltungsangebot.

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  • Projekt 101823
    Universität Greifswald
    Projekt

    Lehre vernetzt

    Mit „Lehre vernetzt – Qualifizierung für Lehrende und Tutor:innen“ werden in Mecklenburg-Vorpommern hochschuldidaktische Weiterbildungsformate nachhaltig in bestehende Formate integriert und die landesweite Vernetzung und Kooperation der Hochschulen gestärkt. Der Verbund der sechs Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch das Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik MV, will für hochschul- und mediendidaktische Kompetenzen qualifizieren und übergreifende Strukturen schaffen, z.B. ein landesweites Zertifikat für Hochschuldidaktik MV. Zudem hat die didaktische Grundausbildung von studentischen Tutor:innen für unseren Verbund einen hohen Stellenwert, weshalb die Entwicklung eines „MV-Zertifikats für Tutor:innen in der Hochschullehre“ ein Kernanliegen dieses Projekts ist.Denn nicht selten sind Tutor:innen später als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre tätig. Unser Ziel ist es daher, Tutor:innen bestmöglich auf ihre Aufgaben in der analogen, hybriden und digitalen Lehre vorzubereiten und hochwertige Tutorien zu fördern. Darüber hinaus sollen Beispiele und Best Practices „Guter Lehre“ landesweit sichtbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt die vier Ziele 1.) landesweiter Zertifikatsprogramme, 2.) Stärkung der Community der didaktisch Interessierten 3.) Spezialisierungen und Zusatzzertifikate sowie 4.) evidenzbasierte Beforschung innovativer Lehr-Lernformate. Es richtet sich primär an die Zielgruppen der Lehrenden und studentischen Tutor:innen.

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  • Projekt 101883
    Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
    Projekt

    Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre

    Das Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre ist aus einem Förderprogramm des Stifterverbands und der Baden-Württemberg Stiftung hervorgegangen. Nach Beendigung des Programms mit 137 geförderten Lehrprojekten wird die Zusammenarbeit seit 2022 in eigener Verantwortung weitergeführt. Im disziplin- und hochschul(art)übergreifenden Netzwerk tauschen sich Lehrende über Fragen der Lehrentwicklung und Lehrforschung aus. Auf regelmäßigen Fellowtreffen stellen sie innovative Lehrkonzepte vor und diskutieren deren Transferpotential, auch über Fächergrenzen hinweg. Ebenso gehören Wirksamkeitsforschung, kollegiale Beratung und (politische) Positionierung zu hochschul-/lehrbezogenen Fragen zum Selbstverständnis des Netzwerks. Als zentrale Akteure und Träger von Lehre setzen die Lehrfellows Impulse mit Multiplikatoreffekt. Im Rahmen der Förderung werden die bisherigen Aktivitäten verstetigt, strukturell konsolidiert und inhaltlich ausgebaut. Hierzu werden u. a. jedes Semester 2-tägige Treffen inkl. Lehr-/Lernkonferenz organisiert, eine „Akademie der Hochschullehre“ gegründet, eine Publikationsstrategie aufgebaut und ein Nachwuchsprogramm zur Netzwerkerweiterung aufgesetzt.

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  • Projekt 101866
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Wanderzirkus - Nachhaltigkeit und Demokratie kritisch, konstruktiv, konsequent lehren/lernen

    Was soll der ganze Zirkus? Der Wanderzirkus ist in der Stadt - Jedes Semester schlägt er sein Zelt vor einer Hochschule auf, damit wir gemeinsam ungeahnte Künste der Lehre erleben, sehen, riechen, schmecken, fühlen, hören und machen. Hereinspaziert - Der Wanderzirkus lädt die (Hochschul-)Öffentlichkeit ein und zeigt, wie Nachhaltigkeit und Demokratie kritisch, konstruktiv, konsequent und vielleicht auch radikal in der Hochschullehre gelebt werden. Club der lebendigen Zirkusleute - Jedes Semester wächst der Wanderzirkus um 20 Menschen, die Virtuos_innen des Lehrens/Lernens sind. Jeweils zwei Personen kommen aus dem Globalen Süden, denn wir haben noch viel von unseren Geschwistern zu lernen. Zirkusschule - Die Zirkusleute kommen im Wanderzirkus zusammen, um miteinander Lehr-/Lernprozesse zu gestalten, durch die sie voneinander ihre unterschiedlichen Zugänge, Inhalte, Methoden und Einstellungen ganz praktisch lernen. Drahtseilakt - Der Wanderzirkus tritt aus der Nische heraus und wagt den Balanceakt zwischen kreativem Freiraum und struktureller Verankerung. Lehrende, Hochschulleitungen und Bildungspolitik sind eingeladen, diesen Zirkus mitzumachen.

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  • Projekt 101265
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität

    Mit dem Projekt HigHRoQ möchte die TH Rosenheim den digitalen Transformationsprozess in der Hochschullehre systematisch ausbauen und nachhaltig gestalten. Über die Entwicklung und den Einsatz didaktisch sinnvoller hybrider Lehr-/Lernsettings soll es Studierenden ermöglicht werden, neue bzw. veränderte Lernerfahrungen zu machen, die den Aufbau eines zukunftsfähigen Kompetenzprofils ermöglichen. Hierzu werden in drei Teams aus drei Fakultäten mit insgesamt dreizehn Professor:innen in mehreren Studiengängen und im gegenseitigen Austausch innovative Methoden (wie HyFlex, JiTT mit Learning Analytics, SCALE-UP) und Lernsettings (PBL in einer kontextbezogenen hybriden Lernfabrik, Videographie-gestützte Laborpraktika, 360°-Präsentationstraining und E-Kollaboration) implementiert, angepasst und evaluiert, sowie entsprechende Raumkonzepte entwickelt und umgesetzt. Um die Lehrenden anderer Fakultäten in ihrem Transformationsprozess zu begleiten, wird die hochschulweite Unterstützungsstruktur aus Didaktik, Mediendidaktik und E-Learning-Center auf- und ausgebaut, das Anreizsystem für Lehrende durch E-Tutoren, technisches/didaktisches Coaching und Lehrentlastungen gestärkt und der Austausch und Transfer von good practices vorangetrieben.

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Projekt 101506
Projekt

Diversitätssensible lehrunterstützende Maßnahmen im MINT-Bereich

Ziel des Projekts ist eine Lehr- und Lernunterstützung in studienerfolgskritischen Modulen in MINT-Studiengängen. Ein Schwerpunkt liegt mit dem Matheerfolgspaket auf Unterstützungsangeboten für Mathematik. Zur Sicherung des Studienerfolgs soll mit verzahnter fachlicher und überfachlicher Unterstützung angesetzt werden. Die Sensibilisierung der Studierenden für studienerfolgskritische Faktoren im Selbststudium erfolgt über (Peer-)Tutor:innen, die für diese Aufgabe entsprechend geschult werden. Zudem soll der Studienerfolg durch rechtzeitige Vermittlung in entsprechende Angebote erhöht werden, u. a. bei bislang unterrepräsentierten Zielgruppen. Die Attraktivität eines Studiums in Wildau für non traditional students soll ebenso gesteigert werden wie die eines MINT-Studiums für Studentinnen. Durch ein MINT-Empowerment-Programm sollen Studentinnen für eine MINT-Karriere ermutigt werden.

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Maßnahme 100574
Maßnahme

PyRope Demo, Tutorial, Tutor-Pakete, Aufgabenpool

PyRope ist eine relativ neue Python-Bibliothek, mit der man sehr leicht (z.B. via Jupyter-Notebooks) interaktives Lehrmaterial (inklusive E-Assessment-Elementen) erstellen und in Modulen einsetzen kann. Erstellt wurden für das in Python entwickelte E-Assessment-System PyRope (a) eine an potenzielle Nutzende und Interessierte aus dem Hochschulbereich adressierte Demo der Funktionalitäten, (b) ein Tutorial für Lehrende, das eine Step-by-Step-Einführung in die Aufgabenentwicklung mit PyRope (inkl. Codebeispielen) bietet und so den Einstieg in die Programmierung mit PyRope im Sinne agiler, iterativer Softwareentwicklung unterstützt, (c) mehrteilige Softwarepakete für in MINT-Studiengängen essenzielle mathematische Grundlagen in Form von Tutorien, welche neben randomisierten Aufgaben theoretische Passagen beinhalten und die sich hierdurch sowohl für die Einbindung in die Vorlesungen des Grundstudiums als auch für das Selbststudium eignen, (d) ein Pool von über 100 randomisierten Aufgaben

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Publikation 100171

Kollaboratives Arbeiten in Lehre und Studium – Beiträge des Verbundprojektes Co3Learn beim Hochschulforum Digitalisierung

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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