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143 Ergebnisse
  • Projekt 101936
    Technische Universität Dresden
    Projekt

    Kasuistische Demokratiebildung im Lehramt

    Soziale Polarisierung äußert sich in Schule zunehmend als religionsbezogene Diskriminierung und Radikalisierung. Das für alle Lehramtsstudierenden (LAS) verpflichtende Modul "Politische Bildung für alle" (PBA) bereitet Dresdener LAS hierauf vor. Das didaktische Konzept beruht auf kasuistischer Demokratiebildung: Lerngegenstand sind komplexe Konfliktfälle aus der sächsischen Schulpraxis, die auch politisch-religiöse Dynamiken betreffen. Die LAS erschließen die Fälle im Modul multiperspektivisch und sie diskutieren Handlungsstrategien im Lichte fachdidaktischer Qualitätsstandards (FQS). Allerdings ist für viele LAS eine religionssensible Konfliktanalyse überfordernd. Aus diesem Grund wird im Projekt die Lernumgebung von PBA mit religionsbez. Expertise weiterentwickelt. Die Herangehensweise ist an partizipatives Design-Based-Research (DBR) angelehnt und in Dresden etabliert: Die Lernumgebung wird iterativ überarbeitet, erprobt und evaluiert. Modell für die Überarbeitung ist "Justice in Schools" (Harvard), der Benchmark kasuistischer Demokratiebildung. Die Konfliktanalyse soll so durch 3 Innovationen gestärkt werden: 1) Fälle werden lebendig erzählt und multimedial inszeniert. 2) Systematisch berücksichtigt wird die Sicht ausgewählter zivilgesellschaftlicher Stakeholder auf Unterricht - beispielsweise Spannungen zwischen den Perspektiven von Eltern und Schulleitung. 3) Zusätzlich stärken strukturierte Diskussionsprotokolle die multiperspektivische Konfliktanalyse.

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  • Projekt 101949
    Technische Universität Ilmenau
    Projekt

    INGENIOUS - Zukunftsraum Produktentwicklung

    Das Projekt „INGENIOUS – Zukunftsraum Produktentwicklung“ adressiert die zunehmenden Anforderungen an die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung durch den Aufbau eines modular vernetzten, hybriden Lernökosystems. Studierende werden vom Studienbeginn bis zum Masterabschluss beim Erwerb gestalterisch-kreativer Handlungskompetenz auf der höchsten Bloom/Anderson-Taxonomiestufe „Create“ begleitet.Zentrales Pilotformat ist das studiengangsübergreifende Modul „Entwicklungsmethodik“, das Grundlagenwissen mit realitätsnahen Entwicklungsaufgaben, Design Thinking, Systems Engineering und digitalen Werkzeugen verknüpft. Adaptives Lernen wird durch einen digitalen Kompetenzkompass, KI-gestütztes Feedback und individuell gestaltete, studierendenzentrierte Lernpfade unterstützt. Innovation Challenges und Makerspace-Prototyping schaffen praxisnahe Anwendungsräume.In Co Creation-Sprints, Peer Mentoring-Programmen und reflexiven Lernformaten übernehmen Studierende aktive Rollen. Die kritische Auseinandersetzung mit KI-Systemen fördert die digitale Souveränität und stärkt die Zukunftskompetenzen. Das Angebot erstreckt sich von der Qualifizierung der Lehrenden in Constructive Alignment und Future-Skills-Orientierung bis hin zur Integration von KI-Kompetenzen in die Hochschullehre.Ein integriertes Wissensmanagement sichert die Qualität der Lernarchitektur und bildet die Grundlage für Transfer, Skalierung und die nachhaltige Verbreitung der entwickelten Konzepte als Open Educational Resources.

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  • Projekt 101900
    Hochschule Osnabrück
    Projekt

    Strategic Management in Learning Healthsystems

    Im Projekt wird ein innovatives Lehrformat entwickelt, das Studierende gezielt auf strategische Managementaufgaben in einem datenbasierten, dynamischen Gesundheitssystem vorbereitet. Grundlage der Lehrgestaltung ist das Leitbild des Lernenden Gesundheitssystems (LGS), das eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitswesen durch die Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung verfolgt. Das webbasierte Planspiel "Healthtopia - Baue ein lernendes Gesundheitssystem" macht zentrale Prinzipien des LGS wie datenbasiertes Entscheiden, sektorübergreifendes Denken und strategische Anpassungsfähigkeit erfahrbar. Anders als klassische Lehrformate nutzt Healthtopia eine generative KI, die dynamisch Akteursreaktionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungsdaten simuliert. Studierende erleben so reale Entscheidungsunssituationen in komplexen, sich wandelnden Szenarien und stärken ihre praxisrelevanten Steuerungskompetenzen. Didaktisch folgt das Format dem Prinzip des Constructive Alignment und adressiert zentrale Lernziele wie strategische Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, den Umgang mit Zielkonflikten sowie interdisziplinäre Kommunikation. Moderierte Reflexionsphasen fördern ein handlungsorientiertes und adaptives Lernen. Die Entwicklung des Planspiels erfolgt partizipativ unter Einbezug von Studierenden, Lehrenden und Expert:innen aus der Praxis. Ein mehrstufiges Evaluationskonzept stellt die Wirksamkeit und das Transferpotenzial des Lehrformats sicher.

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  • Projekt 101998
    Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
    Projekt

    Lass mal Bildung gemeinsam machen

    Das Projekt ist im Bereich der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung angesiedelt und richtet sich an Studierende des BA-Studiengangs Bildungswissenschaft. Angesichts aktueller weltpolitischer Entwicklungen und dem Zuwachs autoritärer, anti-demokratischer Bewegungen ist es elementar, zukünftigen Pädagog:innen demokratische, d.h. auf Partizipation und Handlungsfähigkeit ausgelegte Lernräume zu ermöglichen, in denen sie sich als selbstwirksam und als an demokratischen Prozessen beteiligt erfahren können. Ziel ist es, durch einen partizipativ angelegten Lernprozess die Entwicklung einer demokratisch-pädagogischen Haltung zu eröffnen. In der geplanten Lehrveranstaltung setzen sich die Studierenden mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihres Lebens und Lernens auseinander und formulieren Entwicklungs- und Veränderungsbedarf. Der eröffnete Freiraum erlaubt ein Denken über bestehende Verhältnisse hinaus und gibt Raum für Reflexion und Veränderung. In Mikroprojekten münden die entfalteten Ideen schließlich in einer konkreten Gestaltung von Lernräumen innerhalb oder außerhalb der Hochschule. Eine öffentliche Vernissage präsentiert die Mikroprojekte der Hochschul- und Stadtöffentlichkeit und ermöglicht einen gemeinsamen Verständigungs- und Diskussionsprozess zu Perspektiven von Leben und Lernen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind schließlich Grundlage für die Entwicklung eines neuen Moduls „Demokratie und pädagogische Haltung“ im BA Studiengang Bildungswissenschaft.

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  • Projekt 102003
    Leibniz Universität Hannover
    Projekt

    Lehramt4Future: Nachhaltigkeit+Demokratie lehren

    Lehramt4Future dient der Verankerung innovativer Lehrformate zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Demokratiebildung (DB) als wichtigen Zukunftsaufgaben im Lehramtsstudium an der LUH. Das Projekt leistet damit einen Beitrag, angehende Lehrkräfte zu Multiplikator:innen schulischer und gesellschaftlicher Transformation i.S.v. demokratischer Nachhaltigkeit auszubilden.;;In interdisziplinärer Zusammenarbeit mehrerer Fachdidaktiken werden zwei Lehrveranstaltungskonzepte mit studentischer Beteiligung entwickelt, pilotiert und verstetigt: Fächerverbindendes didaktisches Vertiefungsseminar: BNE und DB als Querschnittsthemen im Unterricht gestalten lernen (für Studierende der Fächer Politik, Geographie, Darstellendes Spiel,Sonderpädagogik): Die Studierenden erleben Grundlagen von BNE und DB, entwickeln in interdisziplärer Zusammenarbeit eigene Lernformate und erproben diese in der Schule. Fächerübergreifendes Schlüsselkompetenzseminar: BNE und DB als ganzheitliche Schulentwicklung (er)leben (für alle Lehramtsstudierenden): Die Studierenden erleben BNE und DB als institutionell verankerte Aspekte von ganzheitlicher Schulkultur und Schulentwicklung, inkl. Exkursion zu einer innovativen Schule mit außerschulischem Lernort.;Die Inhalte und Methoden der Seminare werden so aufbereitet und als OER zur Verfügung gestellt, dass sie als Lehr-Lern-Bausteine auch für andere Lehrkontexte - an der LUH und darüber hinaus - dauerhaft genutzt werden können.

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  • Projekt 101970
    Universität Duisburg-Essen
    Projekt

    Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern

    Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines „Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.

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  • Projekt 101982
    Technische Universität Berlin
    Projekt

    Pop-Up-Newsroom für WissKomm in der Lehre

    Das Projekt bringt Wissenschaftskommunikation direkt in die Fachlehre – mit einem mobilen Newsroom, der in 30 Minuten in jedem Raum einsatzbereit ist. Der Pop-Up-Newsroom integriert sich in bestehende Lehrveranstaltungen und verwandelt diese temporär in lebendige Redaktionen.Unter simuliertem Zeitdruck arbeiten Studierende an kompakten Formaten wie 60-Sekunden-Statements oder Faktenchecks. Diese Verdichtung fördert ein tieferes Fachverständnis, denn nur wer ein Thema durchdrungen hat, kann es auf seinen Kern reduzieren. Die Ergebnisse können später zu Formaten wie Wissenschaftsblogs oder Podcasts weiterentwickelt werden.Lehrende werden in Workshops darauf vorbereitet, den Pop-Up-Newsroom selbst einzusetzen und bei der Durchführung begleitet. Sie lernen, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln und Studierende durch den Einsatz des Formats zu fördern.Besonders engagierte Studierende können als "SciComm-Fellows" Teil des Teams werden und ihre Kommilitonen unterstützen. Ein comic-basierter "Guerilla Guide to Science Communication" liefert praktische Anleitungen und Checklisten für alle Teilnehmenden.Ziel ist es, Lehrenden praktische Methoden zu zeigen, wie sie Wissenschaftskommunikation in ihre Lehre einbinden können. Studierende stärken dabei ihre Vermittlungsfähigkeiten und kritische Medienkompetenz. Der Ansatz kombiniert journalistische Techniken mit akademischer Lehre und erweitert das Kompetenzprofil der Studierenden – unabhängig von ihrem Fachgebiet.

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  • Projekt 101935
    Hochschule Trier
    Projekt

    autonomous.next

    autonomous.next (Next-level Education for X-disciplinary Teams in automous driving) etabliert einen didaktisch und technologisch hochinnovativen Lehrverbund, in dem Studierende in agilen Teams komplexe technische Systeme des autonomen Fahrens entwickeln, theoretische Kenntnisse vertiefen und modernste Technologien praxisnah umsetzen. Im Prozess des forschenden Lernens entwickeln wir eine autonome Fahrzeugplattform, von sensorbasierter Perzeption bis zur Aktuation. Komponenten werden in interdisziplinären Teams realisiert, erfordern eine intensive Abstimmung an Schnittstellen und fördern im Verbund umfassendes Systemdenken. Studierende können so das Fahrzeug mehrphasig vom Konzept über Simulation bis zum Einsatz im Wettbewerb (Shell Eco-marathon) zum Erfolg führen. Technisch stehen dabei Kompetenzen aus Informationstechnik (SW, Embedded, KI, Computer Vision), Elektrotechnik, Systems Engineering und Fahrzeugtechnik im Zentrum.Dabei verknüpfen wir physische und virtuelle Formate: Grundlagen vermitteln Vorlesungen wie Kognitive Robotik und ADAS, während digitale und physische Selbstlernmodule studierendenindividuelles Lernen ermöglichen. Dies bildet jedoch nur das Fundament für die eigentlichen Teamprozesse, die den Systemverbund realisieren, aktuelle Technologien und Wissenschaft integrieren und nah am State-of-the-Art von Industrie und Forschung agieren. Personelle Ressourcen als Nucleus und zur langfristigen Verstetigung sind dabei Kern der Förderung.

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  • Projekt 101894
    Ruhr-Universität Bochum
    Projekt

    Core Practices im Lehramt: digitales Praxislernen

    Lehramtsstudierende sollen professionelle Kompetenzen für das Unterrichten entwickeln. Im Studium wird der Kompetenzaufbau jedoch dadurch erschwert, dass das Wissen entlang der Wissenslogiken der einzelnen Disziplinen und Studienbereiche vermittelt wird (Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften) und nicht entlang von Anforderungen des Lehrberufs. Mit dem Projekt CoPra wird ein Wahlpflichtmodul für Lehramtsstudierende an der Ruhr-Universität Bochum unter Einbezug von Studierenden entwickelt, in dem Lehramtsstudierende evidenzbasiertes Wissen zu sog. Core Practices – also zu zentralen Lehrhandlungen in wiederkehrenden Unterrichtssituationen – erlernen und den Wissenstransfer anhand realer Unterrichtsvideos einüben. Die Auswahl der für das Modul ausgearbeiteten Core Practices orientiert sich an studentischen Lernbedarfen. Das Modul folgt dem Prinzip des Inverse Blended Learning: Das Wissen zu den Core Practices wird in einer Online-Lernumgebung für den individuellen Wissenserwerb u. a. mit Lernvideos aufbereitet und in Präsenzphasen gemeinsam vertieft und anhand von Unterrichtsvideos eingeübt. Die Lernzielerreichung wird in der Online-Lernumgebung mit kompetenzorientierten Aufgaben überprüft, die in interaktive Unterrichtsvideos integriert werden. Die Online-Lernumgebung wird auch über das Modul hinaus mehreren tausend Lehramtsstudierenden zur Selbstnutzung zur Verfügung stehen (z. B. in Praktika), die modularen Inhalte werden zudem als OER disseminiert.

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  • Projekt 101975
    Ruhr-Universität Bochum
    Projekt

    FALUNA

    „Kein Baum, kein Grashalm sproßt in dem kahlen zerbröckelten Steingeklüft, und in wunderlichen Gebilden, manchmal riesenhaften versteinerten Tieren, manchmal menschlichen Kolossen ähnlich; ragen die zackigen Felsenmassen ringsumher empor.“ (Die Bergwerke zu Falun, ETA Hoffmann).FALUNA greift das didaktische Konzept des Storytellings auf und möchte mit einem interdisziplinären, Reality-Based Videospiel im geowissenschaftlichen Kontext an der Schnittstelle zum Bauingenieurwesen Game-Based Learning mit Serious Games auf eine völlig neue Ebene heben. In Anlehnung an Erzählungen zu den Bergwerken in Falun mit einer Cross-Over-Handlung zum Bergbau im Ruhrgebiet und der Transformation zur Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien erlangen Spielende durch verschiedene Quests geowissenschaftliche Fachkompetenz, um anwendungsorientierte Probleme im Kontext eines Handlungsverlaufs zu lösen. Durch die immersive Einbettung echter geologischer Formationen in einem Digitalen Lernspiel (Educational Video Game) können Studierende die besonderen dreidimensionalen Aspekte geowissenschaftlicher Fragestellungen im Gelände konkret begreifen und auf fachliche Fragestellungen kreativ anwenden. Dies ermöglicht einen diversitätsoffeneren Zugang zu Kompetenzen, die ansonsten ausschließlich im Rahmen von Geländearbeit erworben werden, wodurch Hürden hinsichtlich finanzieller, soziokultureller und gesundheitlicher Heterogenitäten unter Studieninteressierten und Studierenden weiter abgebaut werden.

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  • Projekt 101958
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    Projekt

    Microteaching Lesson Study im Rechtschreibseminar

    Das Projekt KOREX adressiert den Wunsch von Lehramtsstudierenden, bereits im Studium berufspraktische Kompetenzen zu erwerben, indem das innovative Lehrkonzept der Microteaching Lesson Study (MLS) auf die deutsche Grundschullehrkräftebildung im Fach Deutsch übertragen wird. Im Projekt setzen sich Grundschullehramtsstudierende mit sprachwissenschaftlichen Theorien zum Rechtschreiben auseinander, bevor sie im Sinne der MLS kollaborativ in einem iterativen Zyklus Rechtschreiblerngelegenheiten für den Anfangsunterricht planen, durchführen, reflektieren und weiterentwickeln. Die Ergebnisse ihrer MLS-Zyklen veröffentlichen die Studierenden über die Projekthomepage. Dadurch lernen Studierende, wie sie kollaborativ, reflektiert und explorativ auf Basis von wissenschaftlichen Theorien Lerngelegenheiten planen, durchführen und weiterentwickeln können. Es soll eine offene, reflektierte und forschende Haltung im Lehrberuf angeregt und schriftsystematische Professionalität angebahnt werden. Neben der Evaluation des Lehrkonzepts werden durch Fragebögen, Videoaufnahmen und Gruppeninterviews Effekte verschiedener Umsetzungsvarianten der MLS in zwei aufeinander aufbauenden Studien mit quasi-experimentellem Prä-Post-Kontrollgruppendesign erforscht, um ein qualitätsvolles und für Studierende attraktives Lehrkonzept zu entwickeln. Ein universitätsübergreifender Workshop für Dozierende sowie die Gestaltung einer Homepage sollen eine breite und nachhaltige Implementierung des Lehrkonzepts anregen.

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  • Projekt 102005
    Technische Hochschule Köln
    Projekt

    Remote Lab Challenge mit Studierenden

    Das Projekt Remote Lab Challenge mit Studierenden (ReLaCS) entwickelt ein innovatives Lehrkonzept, das Challenge-Based Learning mit der partizipativen Konzeption von Remote Labs verbindet. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, ihre eigenen Lernprozesse aktiv mitzugestalten und den Erwerb von Fachkompetenzen als eigenverantwortliche und nachhaltige Lernerfahrung zu fördern.Zentrales Element sind zwei aufeinander aufbauende internationale Challenge-Formate, bei denen Studierende in interdisziplinären Teams technische Laborversuche für eine passende Remote Lab-Infrastruktur entwickeln. Spezielle Reflexionsformate und Peer-Feedback-Mechanismen unterstützen dabei den eigenverantwortlichen Lernprozess in der Projektarbeitsphase. Eine begleitende wissenschaftliche Evaluation untersucht die Wirkung des Challenge-Based Learning Formats auf Kompetenzerwerb, Motivation und langfristigen Lernerfolg der Studierenden.Das Projekt bindet Studierende konsequent in alle Phasen ein – von der Konzeption über die Durchführung bis hin zur nachhaltigen Implementierung. Ein offener digitaler Wissenshub bündelt Erfahrungen, Best Practices und Schulungsmaterialien und fördert so den fachübergreifenden Austausch sowie den Transfer in Wissenschaft und Gesellschaft.ReLaCS schafft damit eine agile und praxisnahe Lernumgebung, die digitale Innovation mit Transformativem Lernen verbindet, internationale Hochschul-Kooperationen stärkt und barrierearmen Zugang zu experimenteller Lehre ermöglicht.

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  • Projekt 101997
    Universität Regensburg
    Projekt

    GraphIT Beta

    Ziel von GraphIT Beta ist die partizipative Entwicklung und Evaluation einer Online-Plattform für einen Abhängigkeitsgraphen von Lerninhalten.Jeder Lerninhalt eines Kurses oder Studiengangs wird darin mit den notwendigen Vorkenntnissen verknüpft. Je nachdem, in welche Richtung man den Verknüpfungen folgt, kann man alle benötigten Vorkenntnisse für ein Lernziel finden oder herausfinden, welche Lernpfade sich eröffnen, wenn man bestimmte Kompetenzen oder Wissen erwirbt. Damit können Fakultäten bessere Studiengänge entwickeln, Lehrende ihre Veranstaltungen besser strukturieren und Studierende den besten Weg zu ihren persönlichen Zielen finden. Die Verknüpfung von Lerninhalten mit Materialien oder Prüfungen unterstützt Blended Learning.In Freiraum 2026 wollen wir umsetzen:Weiterentwicklung eines ersten Prototypen zu einer flexibel nutzbaren Open-Source-PlattformPartizipative Modellierung der Lehrveranstaltungen unseres Medieninformatik-Studiengangs auf dieser Plattform gemeinsam mit StudierendenEntwicklung von benutzerfreundlichen Visualisierungen und Werkzeugen für diese Daten u.a. in Lehrveranstaltungen und studentischen Projekten.Kontinuierliche Evaluation des Nutzens in Lehrveranstaltungen, bei der Überarbeitung eines Studiengangs und bei individuellen Lernpfaden z.B. für QuereinsteigerEinbindung von Open Educational Resources und Erweiterung zu einem Werkzeug für Blended LearningUntersuchung, wie GraphIT Beta auf weitere Studiengänge und Hochschulen skaliert werden kann.

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  • Projekt 102002
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
    Projekt

    Serious Gaming-Framework für innovative Lehre

    Traditionelle Lehrformate stoßen unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie der digitalen Transformation an ihre Grenzen. Die Forderung nach neuen Lehrformaten aus der Studierenden- und Lehrendenperspektive ist groß. Serious Games ermöglichen im Vergleich zu traditionellen Lehrformaten interaktive und motivationsfördernde Lernumgebungen. Dadurch lassen sich Lerninhalte besser verstehen. Dies trägt zur Erreichung von Lernzielen bei. Ziel von SPIELraum ist die Entwicklung eines generischen, digitalen Serious Gaming-Frameworks, welches modular an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in ingenieurwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen eingesetzt werden soll. So sollen Räume für projektbasiertes und erfahrungsbasiertes Lernen entstehen, in welchen Studierende Wissen nachhaltig erwerben und relevante Kompetenzen aufbauen. Das Framework soll die Entwicklung und den Einsatz von Serious Games in der Lehre vereinfachen, den Ressourcenbedarf reduzieren und Lehrenden eine flexible und praxisnahe Integration spielerischer Lehrformate in ihre Lehrveranstaltungen ermöglichen.

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  • Projekt 101917
    Hochschule Koblenz
    Projekt

    Praxisnah lernen mit digitalen Zwillingen

    Praxisnah lernen mit digitalen Zwillingen (PraDiZwi) Im Projekt soll ein dreizügiges Lehrformat für das duale Studium im Bereich Robotik entwickelt werden. Digitale Zwillinge bilden das zentrale Element: Sie verknüpfen Simulation und reale Hardware, sodass Studierende Roboter virtuell steuern, testen und weiterentwickeln können. Über eine digitale Infrastruktur mit Fernzugriff wird eine praxisnahe Lernumgebung geschaffen, die unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen ausgleicht. Ein flexibles, an den Lernstand und die Studienziele der Studierenden anpassbares Konzept in drei Ausprägungen passt duale Studiengänge individuell an unterschiedliche Ausgangslagen an. Unterschiedliche ermöglichen einen individuellen an das duale Studium angepassten Kompetenzaufbau der Studierenden und sind auf die Bedürfnisse von potenziellen Arbeitgebern ausgerichtet. Sie reagieren auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Partnerunternehmen. Die dreistufige Struktur stellt sicher, dass alle Studierenden vergleichbare Kompetenzen erwerben. Das Projekt fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen, stärkt die Verbindung zwischen Hochschule und Praxis und unterstützt den Wissenstransfer. Es ist eng mit dem neuen Studiengang Robotik und Künstliche Intelligenz (dual) verknüpft und schafft nachhaltige Strukturen für die Lehre mit digitalen Zwillingen.

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  • Projekt 101911
    Technische Universität Braunschweig
    Projekt

    Erfassung räumlicher Daten für das digitale Bauen

    Das Bauwesen steht vor großen Herausforderungen und befindet sich derzeit bereits in einem Umbruch, vor allem hin zur Digitalisierung. An der TU Braunschweig wurde die „Digitale Baustelle“ (DCS) eingerichtet, in der moderne, auf Digitalisierung aufbauende Methoden in Forschungsvorhaben entwickelt und erprobt werden.;Die DCS stellt ein Reallabor da, welches sich auch ideal für die Hochschullehre eignet. Schließlich sind Hochschulabsolvent*innen die Multiplikator*innen, ohne die der Wandel nicht umgesetzt werden kann.Um die Erkenntnisse und Methoden in der Praxis zu etablieren, ist ein durchgreifender, neuer Lehransatz notwendig, welcher alle relevanten Disziplinen vernetzt. In diesem Projekt wird das neue zweisemestrige Modul SpaCeption entwickelt, welches mit modernen Lehr-Lern-Konzepten alle relevanten Aspekte rund um das Thema digitale Objekterfassung auf allen Zeit- und Raumskalen vermitteln soll. Eingebettet in die Masterstudiengänge Bauingenieurwesen und Architektur werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gelegt: Digitale Prozesse zur Planung, Ausführung und Qualitätskontrolle, Methoden zur Einbettung von bestehenden Bauten und Materialien in die Prozesse, Nutzen von Robotern und visuellen Hilfen (Augmented Reality) zur Unterstützung der Fachkräfte (Human-Machine-Interfaces). Das Projekt implementiert einen innovativen Ansatz zum forschenden Lernen und bindet Studierende von Anfang an in die Entwicklung und eine prototypische Durchführung im zweiten Projektjahr ein.;

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  • Projekt 102024
    Hochschule Reutlingen
    Projekt

    Innovatorium Reutlingen

    Der „Future of Jobs Report“ des World Economic Forums 2025 nennt „Technological literacy“ und „Creative thinking“ unter den Top-Skills der Zukunft – und genau hier setzt unser Projekt an: Mit dem Innovatorium schaffen wir einen Raum, in dem Studierende nicht nur denken, sondern handeln – innovativ, kreativ und praxisnah. Das Innovatorium greift verschiedene Bedarfe lösungsorientieren Lernens und Handelns auf und bringt methodische Tiefe: Challenge-based Learning ermöglicht praxisorientiertes Arbeiten an realen Problemen. Studierende werden für lösungsorientiertes Arbeiten begeistert und werden zu Lehrenden befähigt. Die wesentlichen Akteur*innen innerhalb der Hochschule werden zusammengebracht und lernen voneinander – inclusive der Studierenden. Das Projekt verbindet formelle und informelle Lernformate wie Wahlpflichtmodule sowie Mackathons und Maker-Cafe, um Studierende ins Machen zu bekommen.

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  • Projekt 102032
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
    Projekt

    Formative Online-Evaluation für die Lehre

    Das Projekt „Formative Online-Evaluation für die Lehre (FOFL_UFR)“ hat sich zum Ziel gesetzt, quantitative Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation in einer Form zu erheben, die es erlaubt, studentisches Feedback unmittelbar in didaktische Reflexionen und Anpassungen einfließen zu lassen und die Ergebnisse gemeinsam mit den Studierenden produktiv für die Optimierung des Lehr-Lern-Prozesses zu nutzen. Seit 2013 koordiniert der Zentrale Evaluationsservice (ZES) die Durchführung der quantitativen Lehrveranstaltungsevaluation, allerdings gibt es bei Studierenden und Lehrenden den Wunsch nach mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Das Projekt setzt auf zentrale Unterstützung, um Lehrenden zu ermöglichen, die Methodik und den Zeitpunkt der Feedbackeinholung individuell an den Lehrverlauf anzupassen. Durch QR-Codes und Echtzeit-Feedback sollen Lehrende befähigt werden, fundierte, flexible Feedbackgespräche auf Grundlage empirischer Daten zu führen, was eine dynamische und motivierende Lehrumgebung schafft. Lehrende und Studierende werden im Rahmen des Projekts sowohl methodisch als technisch unterstützt. Durch die konkreten Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden sollen einerseits die Wirkung eines solchen Verfahrens auf die Evaluationsmotivation und die Qualität des Lehr-Lern-Prozesses sondiert werden, als auch mögliche Szenarien für ein Ausrollen des Verfahrens auf das gesamte Lehrangebot der Universität Freiburg erarbeitet werden.

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  • Projekt 102031
    Technische Universität München
    Projekt

    Inklusive partizipative Lehr-/Lernsettings

    Die LernARENA ist ein innovatives Lehr-Lern-Projekt der TUM, das Studierenden aller Disziplinen – insbesondere Lehramtsstudierenden – praxisnahe, inklusive Lernerfahrungen außerhalb des klassischen Hochschulkontexts ermöglicht. Im Fokus steht die aktive Mitgestaltung und Reflexion gesellschaftlicher Herausforderungen wie Inklusion, Vielfalt, soziale Integration, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit im Rahmen von Sportgroßveranstaltungen, insbesondere den Special Olympics 2026 & 2027. Studierende entwickeln gemeinsam mit Expert:innen interaktive, inklusive Lehrformate und setzen diese direkt vor Ort bei Sportveranstaltungen um. Sie arbeiten interdisziplinär, analysieren Herausforderungen, organisieren Workshops und treten in direkten Austausch mit Menschen mit Behinderung. Durch Peer-Mentoring und Reflexionsworkshops werden Erfahrungen systematisch ausgewertet und weiterentwickelt. Die Formate werden nachhaltig in die Lehrer:innenausbildung integriert.Das didaktische Konzept basiert auf partizipativer, problembasierter Lehre und dem Prinzip des Universal Design for Learning. Die LernARENA nutzt die Dynamik und Sichtbarkeit von Sportevents als Lernlabore, um Empathie, interkulturelle Kommunikation, kritisches Denken und Kreativität zu fördern. Das Projekt trägt zur Entwicklung einer diversitätssensiblen Gesellschaft bei und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele, indem es zukünftige Fach- und Lehrkräfte für die Herausforderungen qualifiziert.

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  • Projekt 102030
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
    Projekt

    Transformative Media Lab

    Transformative Media Lab: Studentische Perspektiven in der MedienbildungDas Projekt zielt darauf ab, digitale Medienpraktiken von Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg systematisch zu erfassen, kritisch zu reflektieren und für die Weiterentwicklung innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsformate in der Hochschullehre nutzbar zu machen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Lern- und Bildungsprozesse grundlegend medial vermittelt sind und maßgeblich durch lebensweltlich verortete Medienpraktiken geprägt werden. Aufbauend auf bildungstheoretischen und mediendidaktischen Ansätzen adressiert das Projekt die Herausforderungen einer digitalisierten Hochschulbildung und eröffnet partizipative Gestaltungsräume. Studierende übernehmen dabei eine doppelte Rolle: Sie erforschen ihre eigenen Medienpraktiken und bringen ihre Perspektiven aktiv in die Gestaltung zukünftiger Lehr- und Prüfungsszenarien ein. In diesem Rahmen werden studentische Medienpraktiken zunächst empirisch erhoben und reflektiert, anschließend in kollaborativ entwickelten Lehr-/Lernformaten produktiv aufgegriffen und schließlich in neue, medienpraktisch fundierte Prüfungsformen überführt. Methodisch orientiert sich das Projekt am Design-Based-Research-Ansatz, der theoriegeleitete Entwicklung mit praxisnaher Erprobung verbindet. Ziel ist eine transformative Hochschullehre, die digitale Souveränität stärkt und offene Bildungsressourcen schafft, welche über die Universität hinaus Wirkung entfalten können.

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  • Projekt 102029
    Bergische Universität Wuppertal
    Projekt

    ARGeo: Immersives Lernen durch AR in Geographie

    Das Projekt ARGeo an der Bergischen Universität Wuppertal zielt auf die nachhaltige Verankerung von Augmented Reality (AR) in der geographischen Lehrer:innenbildung. Lehramtsstudierende erwerben technische Kompetenzen im Umgang mit webbasierten AR-Tools (z.?B. Blippar), gestalten fachdidaktisch fundierte AR-Lernumgebungen und erproben diese in universitären und schulischen Kontexten. Didaktische Leitlinien wie das TPACK-Modell, die Cognitive Theory of Multimedia Learning (CTML) und der Affordance-Ansatz für AR strukturieren die Gestaltung und Reflexion der Inhalte. Die AR-Materialien werden schrittweise in die drei Modulkomponenten des Lehramtsstudiums („Einführung in die Didaktik“, „Medien und Methoden“, „Außerschulische Lernorte“) integriert. Im zweiten Projektjahr erfolgt zudem ein Transfer ins institutsinterne GeoIT-Schülerlabor, das für die schulpraktische Erprobung genutzt und konzeptionell weiterentwickelt wird. Die systematische Evaluation durch ein Explanatory Sequential Design (TAM + Interviews) liefert empirische Grundlagen zur Optimierung der Lehr-Lernprozesse. Abschlussarbeiten und das AR/VR-Netzwerk der BUW stärken die wissenschaftliche Weiterentwicklung und schulischen Transfer. Perspektivisch wird auf dieser Basis ein Kriterienkatalog erarbeitet, der aufzeigt, welche technischen, didaktischen und strukturellen Voraussetzungen notwendig sind, damit Lehrkräfte AR langfristig, praxisnah und reflektiert in den Geographieunterricht integrieren können.

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  • Projekt 102028
    Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
    Projekt

    Prozessfreiraum digital

    Die Digitalisierung verändert Prozesse in Unternehmen, sogenannte Geschäftsprozesse, rasant. Unser Projekt "Prozessfreiraum digital - Ein Spielplatz der Digitalisierung" schafft eine innovative Lernumgebung, in der Studierende nicht nur ERP-Software studierendenzentriert erkunden können, sondern Prozesse analysieren, gestalten und mit KI-Werkzeugen optimieren lernen. Im eigenen, fiktiven Unternehmen entwickeln sie über das Studium hinweg digitale Lösungen, dokumentieren ihre Fortschritte im Portfolio und reflektieren ihre Erfahrungen. Das Projekt ist geprägt von studentischer Beteiligung: In Workshops, als studentische Hilfskräfte oder mit zahlreichen Feedbackoptionen ermögliche und fördern wir die aktive Mitgestaltung der Studierenden. Wir machen Schluss mit Klickanleitungen und fördern selbstständiges, exploratives Lernen für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt. Statt in wenig flexiblen Tutorials lernen die Teilnehmer mit KI-Werkzeugen und sammeln so Erfahrung in der Beschreibung von Problemen und der KI-basierten Suche nach Lösungen. Der Prozessfreiraum digital wird so für alle Teilnehmer zum Spielplatz der Digitalisierung.;

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  • Projekt 102027
    Universität Hildesheim
    Projekt

    Co-Creation-Hub for Futures Literacy

    Das Projekt zielt darauf, Futures Literacy (FL) als Schlüsselkompetenz des 21. Jh. in der Lehre zu erproben und zu kultivieren. FL befähigt dazu, alternative Zukünfte zu imaginieren, kritisch zu reflektieren und mitzugestalten. Diese Fähigkeiten werden angesichts eines weit verbreiteten „Zukunftsvakuums“ (Rheingold Institut 2021) und damit einhergehender Zukunftsängste;aufgrund bspw. der Klimakrise, sozialer Ungleichheit und globaler Umbrüche, immer bedeutsamer.Das Projekt richtet sich an alle Studierenden,;insbes. des Lehramts – im Sinne des Profils der Uni Hildesheim (UHi) –, die FL erwerben, um sie im zukünftigen Unterricht anzuwenden und bei Schüler:innen zu fördern.Als Community of Practice entwickeln Studierende und Lehrende fortlaufend interdisziplinär einsetzbare FL-Lernimpulse (z.?B. Zukunftsdialoge mit KI-gestützen Avataren, Planspiele). Hierauf aufbauend werden in einer eigens konzipierten Lehrveranstaltung Studierende als Faciliator:innen für FL qualifiziert. Diese bringen anschließend Lernimpulse in Sitzungen verschiedener Lehrveranstaltungen ein und fördern so FL bei ihren Peers. So wird FL nicht nur;theoretisch erschlossen,;sondern praktisch erprobt.Die Ergebnisse dieses Zyklus werden in einem Co-Creation-Hub – als gemeinsamen Lern- und Gestaltungsraum – gebündelt, weiterentwickelt und verstetigt. Durch die interdisziplinäre Verankerung des Projekts an zentralen Einrichtungen der UHi wird eine breite Zielgruppe erreicht und FL in der Lehre implementiert.

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  • Projekt 102026
    Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied Sciences
    Projekt

    Transformation anpacken!

    Im Projekt TRANAMA entwickeln Studierende im Modul Nachhaltigkeitsmanagement eigenverantwortlich Lösungen für reale Herausforderungen regionaler Unternehmen. Grundlage ist ein Service-Learning-Ansatz: Nach einem Unternehmensbesuch identifizieren die Studierenden konkrete Nachhaltigkeitsthemen, die sie in Teams bearbeiten und Entscheidungsträger:innen präsentieren. Der Fokus liegt auf aktiver Partizipation, Kreativität und Praxisnähe – als Kontrast zur klassischen Theorievermittlung.Die Hochschule wird so zur Partnerin für regionale Transformation. Unternehmen profitieren von innovativen Ideen, werden sichtbarer für Fachkräfte und stärken praxisnahe Lehre.Im zweiten Projektjahr wird das Konzept digital erweitert: Drei Unternehmen werden als virtuelle Lernorte aufbereitet. Digitale Rundgänge ermöglichen neue Formen des Erfahrungslernens – skalierbar, wiederverwendbar und ortsunabhängig. Der Vergleich mit dem analogen Durchlauf liefert Erkenntnisse über Wirkung und Potenziale digitaler Formate im Nachhaltigkeitskontext. TRANAMA verbindet Bildung, Praxis und Digitalisierung auf innovative Weise.

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  • Projekt 102023
    Bergische Universität Wuppertal
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    Übungsaufgaben KI-gestützt individualisiert

    Das Projekt;AdapTask;entwickelt eine KI-gestützte Lernumgebung zur Stärkung des Übungsformats im ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudium am Beispiel des Moduls;Maschinenelemente. Ziel ist es, Studierende durch adaptive, individualisierte Übungsaufgaben gezielt in ihrer fachlichen Kompetenzentwicklung zu fördern. Über einen dialogbasierten Prozess ermittelt ein KI-gestütztes System den individuellen Kompetenzstand eines Studierenden und passt bestehende Aufgaben durch evidenzbasierte Scaffolding-Maßnahmen – z.?B. sprachliche Vereinfachung, Segmentierung, metakognitive Hinweise oder Übersetzung – so an, dass sie in der Zone der nächsten Entwicklung liegen. Ein tutorielles Feedbacksystem begleitet den Lösungsprozess und reduziert Hilfen schrittweise mit wachsender Kompetenz („Guidance Fading“). Die Entwicklung erfolgt partizipativ mit Studierenden und zielt auf flexible Übungsformate, die unterschiedliche Lernbedarfe, Studienrealitäten und Motivationen berücksichtigen. Die Wirksamkeit des Ansatzes wird datenbasiert über Kompetenzzuwachs, Nutzungsverhalten und qualitative Rückmeldungen überprüft.;AdapTask;verbindet aktuelle bildungswissenschaftliche Erkenntnisse mit technologischer Innovation und schafft neue Möglichkeitsräume für aktives, selbstreguliertes Lernen – mit dem Ziel, Überforderung zu reduzieren, Motivation zu steigern und vermittelt über die Förderung der fachlichen Kompetenzentwicklung langfristig Studienabbrüche zu senken.

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Projekt 101506
Projekt

Diversitätssensible lehrunterstützende Maßnahmen im MINT-Bereich

Ziel des Projekts ist eine Lehr- und Lernunterstützung in studienerfolgskritischen Modulen in MINT-Studiengängen. Ein Schwerpunkt liegt mit dem Matheerfolgspaket auf Unterstützungsangeboten für Mathematik. Zur Sicherung des Studienerfolgs soll mit verzahnter fachlicher und überfachlicher Unterstützung angesetzt werden. Die Sensibilisierung der Studierenden für studienerfolgskritische Faktoren im Selbststudium erfolgt über (Peer-)Tutor:innen, die für diese Aufgabe entsprechend geschult werden. Zudem soll der Studienerfolg durch rechtzeitige Vermittlung in entsprechende Angebote erhöht werden, u. a. bei bislang unterrepräsentierten Zielgruppen. Die Attraktivität eines Studiums in Wildau für non traditional students soll ebenso gesteigert werden wie die eines MINT-Studiums für Studentinnen. Durch ein MINT-Empowerment-Programm sollen Studentinnen für eine MINT-Karriere ermutigt werden.

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Maßnahme 100107
Maßnahme

Erweiterung Versuchstand und Algenkulturen

Durch die Erweiterung des Versuchsstandes um einen zweiten Photobioreaktor konnte zum einen ein redundantes System aufgebaut werden und zum anderen eine didaktisch verbesserte Einteilung der studentischen Versuchsgruppen (auch mit neuen Algenstämmen) erzielt werden.

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Publikation 100374

Open-Source Intelligent Tutoring System for Programming Exercises in Engineering Education

Implementing control and machine learning algorithms in MATLAB and Simulink is a critical competency in advanced control engineering. While immediate feedback is essential for fostering intuitive understanding, it is traditionally constrained to scheduled exercise sessions or consultation hours. To bridge this gap, this project introduces an open-source intelligent tutoring platform that provides continuous, on-demand feedback. To accommodate diverse solution strategies, the platform employs a hybrid evaluation strategy combining result-based and code-based metrics. This ensures that valid alternative solutions that differ from predefined sample solutions are not misclassified. In case of incorrect solutions, a Large Language Model, contextualized with sample solutions and task classification results, offers auxiliary support for students struggling to initiate or complete tasks. Instructional scaffolding is adaptively adjusted to guide students toward independent problem-solving. We position this platform as a supplementary tool designed to enhance, rather than replace, valuable interactions between students and human tutors. Built on open-source tools, the system is architected for reusability, enabling lecturers across engineering subjects to adapt the framework to their teaching needs easily.

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