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Digitalisierung Didaktisch Denken

Das Projekt Digitalisierung Didaktisch Denken – D3 verbindet die Entwicklung komplexer digitaler Lehr-Lerninhalte mit zentralen Unterstützungsstrukturen digitaler Lehre an der Hochschule Esslingen. Zentralidee des Projektes ist es, die zu fördernde Digitalisierung der Lehre konsequent in eine didaktisch fundierte Lehrveranstaltungsentwicklung einzulagern und in den Kontext der Qualität der Lehre zu stellen. Dabei werden in zwei Handlungsfeldern die individuelle und selbstgesteuerte Wissensaneignung in den Grundlagenfächern sowie komplexe Problemlösefähigkeiten und forschendes Lernen in den anwendungsbezogenen Fächern der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gefördert. Hierzu werden ausgewählte Module didaktisch erneuert und um digitale Lehr-Lernelemente angereichert. Die Entwicklung wird ausgesteuert durch einen definierten Begleitprozess, didaktische sowie medientechnische Unterstützung und durch eine Begleitforschung, die auf der Basis der empirischen Bildungsforschung die Wirksamkeit der Maßnahmen untersucht und deren Ergebnisse in das laufende Projekt einspeist.

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100031
    Maßnahme

    Vibrometer-basierte Justierung digitaler Zwillinge

    In der Projektfortsetzung wurde die Anforderung aufgenommen, das Schwingungsverhalten physischer Versuche zu erfassen, um die digitalen Zwillinge justieren zu können. Für eine schnelle und unkomplizierte Messung von Schwingungen in verschiedenen experimentellen Setups wurde ein Laservibrometer beschafft.

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  • Maßnahme 100104
    Maßnahme

    Fertigung Versuchsaufbau-Komponenten mit 3D-Druck

    Durch 3D-Druck konnten spezifische Komponenten bedarfsgerecht konstruiert und gefertigt werden, wodurch sich zeitintensive Entwicklungszyklen (Recherche, Beschaffung, Prüfung, Anpassung) deutlich verkürzten. Ein weiterer Vorteil des 3D-Drucks liegt darin, dass Anpassungen auf Basis bestehender Konstruktionsdaten schnell eingearbeitet oder defekte Teile bei Bedarf schnell ersetzt werden konnten.

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  • Maßnahme 100120
    Maßnahme

    Digitaler Zwilling durch Minimum Viable Product

    In Anlehnung an agile Methoden wurde ausgehend von einem ersten lauffähigen Prototyp (MVP) des digitalen Zwillings schrittweise eine zunehmende Anzahl von Funktionen implementiert. Dadurch konnte der digitale Zwilling frühzeitig mit Studierenden getestet, evaluiert und optimiert werden. So wurde eine langwierige Entwicklung ohne zwischenzeitliches Feedback von Studierenden vermieden.

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  • Maßnahme 100114
    Maßnahme

    Digitale Mathematik-, Statistik- u. Physikaufgaben

    Die Aufgaben sind durch Moodle und STACK umgesetzt und bieten zufallsbedingte Varianten, Feedback und automatische Auswertung. Dadurch können Studierende im Selbststudium unterstützt werden, also selbstän-dig eine Vielzahl von Übungsaufgaben bearbeiten und ihre Fertigkeiten und Kenntnisse prüfen. Zudem kön-nen Dozierende Online-Tests gestalten, um den Lernstand der Studierenden effizient zu prüfen.

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  • Maßnahme 100115
    Maßnahme

    Aufbau & Etablierung didaktischer Supportstruktur

    Die Maßnahme zielte darauf ab, eine hochschulweite didaktische Supportstruktur aufzubauen, um die zuvor stark technikorientierte Perspektive der digitalen Lehre um fundierte didaktische Begleitung zu ergänzen und Lehrende systematisch zu qualifizieren. Der iterative Entwicklungsprozess integrierte vielfältige Zugangs- und Austauschformate – darunter Hospitationen, Coachings, Sprechstunden, Workshops, didaktische Hochschulveranstaltungen, Kurzvideos der Teilprojekte und Gremienarbeit – und ermöglichte eine Such- und Erprobungsphase mit kontinuierlichem Feedback aus der Lehrpraxis. Als besonders wirksam erwiesen sich die Formate Hospitation und Coaching, und die entwickelten Herangehensweisen, Kommunikationswege und Zugänge wurden nachhaltig in das Angebot des Referats Lehre und Weiterbildung überführt.

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  • Maßnahme 100133
    Maßnahme

    Erweiterung der Evaluation mit Fachexperten

    Die Rahmenbedingungen für eine empirische Evaluation sind in der Praxis nicht immer gegeben, gerade in kleinen Studiengängen oder Wahlpflichtfächern, die nur im jährlichen Turnus angeboten werden, können nicht immer Best-Practice-Ansätze verfolgt werden. Um den damit verbundenen Nachteilen entgegenzuwirken, wurden zusätzlich Prototypen-Tests mit Fachexperten aus dem Kollegium durchgeführt.

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  • Maßnahme 100135
    Maßnahme

    Erwartungsabfrage zur Planung dig. Lehreinheiten

    Zu Beginn der Entwicklungsphase konnten keine statistisch relevanten Erhebungen durchgeführt werden, da die digitalen Aufbauten erst entwickelt wurden. In Gesprächen wurde das Evaluationspotenzial ermittelt. Ziel: praxisnahe Erkenntnisse zu Aufbau, Integration in Vorlesungen und Teamarbeit unter Studierenden. Es entstanden bedarfsgerechte Erwartungsabfragen zur Entwicklung digitaler Lerneinheiten.

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  • Maßnahme 100136
    Maßnahme

    Umstrukturierung der Software-Architektur

    "Durch die Umstrukturierung der Software-Architektur und den Wechsel der Programmiersprache von Matlab® auf den Open-Source-Code Python konnte eine Verringerung des Programmieraufwandes sowie eine Verbesserung der grafischen Oberfläche und der Bedienbarkeit erzielt werden."

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  • Maßnahme 100122
    Maßnahme

    Implementierung des Matlab-Web-App-Servers

    In der Konzeptionsphase wurde die Anforderung aufgenommen, den digitalen Zwilling auch im Browser verfügbar zu machen, um eine bessere Integration in Moodle, der Lernplattform der Hochschule, zu ermöglichen. Der Matlab-Web-App-Server bietet die Möglichkeit, Matlab-Apps, die ansonsten nur als eigenständige Installation verfügbar sind, im Browser auszuführen.

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  • Maßnahme 100186
    Maßnahme

    Entwicklung digitaler Mathematik-Atlas „matlas“

    Mit matlas können Studierende alle wichtigen Themen der Mathematik im Grundstudium über eine digitale Wissenslandkarte interaktiv erkunden und sich Wissen ergänzend zu Vorlesungen selbstständig aneignen. Über einen zentralen Einstiegspunkt ist matlas hochschulweit zugänglich. Über Lerneinheiten sind sämtliche multimediale Lernmaterialien, wie z.B. Lehrvideos und Foliensätze, zugänglich.

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  • Maßnahme 100107
    Maßnahme

    Erweiterung Versuchstand und Algenkulturen

    Durch die Erweiterung des Versuchsstandes um einen zweiten Photobioreaktor konnte zum einen ein redundantes System aufgebaut werden und zum anderen eine didaktisch verbesserte Einteilung der studentischen Versuchsgruppen (auch mit neuen Algenstämmen) erzielt werden.

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  • Maßnahme 100134
    Maßnahme

    Transferkarten als ein Instrument zur Verankerung

    Die Maßnahme „Transferkarten“ sollte digitale Innovationen systematisch verankern und Lehrende hochschulweit vernetzen. Ziel war es, im Projekt entwickelte Tools, didaktische Konzepte und Lehr-Lernszenarien in ein prägnantes, leicht zugängliches Format zu überführen. In Kooperation mit dem Referat Lehre und Weiterbildung wurden didaktische Kriterien erarbeitet, um Inhalte zielgerichtet und transparent darzustellen. Die Transferkarten machen digitale Lehr-Lernszenarien sichtbar, indem sie didaktische Ziele, Einsatzszenarien, Rahmenbedingungen, Materialien, Links und Kontaktdaten der Lehrenden bündeln. Um die Transferkarten als dauerhaftes Instrument zu etablieren und die Projektinhalte langfristig nutzbar zu machen, wurden weitere Lehrende eingebunden und ihre Konzepte systematisch erfasst. So entstand ein wachsender, hochschulweit nutzbarer Wissensspeicher zu digitalen Werkzeugen und Lehr-Lernmethoden – für eine nachhaltige Bereicherung der Hochschullehre.

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Projekt Publikationen Hintergrund
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