
Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium
Ziel des Verbundprojekts DigikoS ist es, Studierende und Lehrende besser auf die gesteigerten Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernszenarien vorzubereiten. Der durch die Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub wird genutzt, um die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit digitalem Lernen und Lehren zu stärken und tragfähige Konzepte für den Studienverlauf zu entwickeln. Dazu werden auf Grundlage umfangreicher Vorarbeiten Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende aus- und aufgebaut. Studierende werden bei der Nutzung digitaler Selbstreflexionsinstrumente zum Aufbau von Selbstlernkompetenz und Digital Skills begleitet. Dabei wird u.a. die Motivation Studierender zum digitalen Selbststudium adressiert. Lehrende werden durch Beratung und methodische Hinweise über eine Toolbox so befähigt, dass sie den besonderen Ansprüchen hybrider Lehrformate gerecht werden können. Die konzeptionelle Brücke zwischen den Angeboten für Studierende und Lehrende bilden Digital Scouts, die Studierende im Selbststudium betreuen und Lehrende beim Einsatz der Toolbox unterstützen.
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Strategic Management in Learning Healthsystems
Im Projekt wird ein innovatives Lehrformat entwickelt, das Studierende gezielt auf strategische Managementaufgaben in einem datenbasierten, dynamischen Gesundheitssystem vorbereitet. Grundlage der Lehrgestaltung ist das Leitbild des Lernenden Gesundheitssystems (LGS), das eine kontinuierliche Verbesserung des Gesundheitswesen durch die Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung verfolgt. Das webbasierte Planspiel "Healthtopia - Baue ein lernendes Gesundheitssystem" macht zentrale Prinzipien des LGS wie datenbasiertes Entscheiden, sektorübergreifendes Denken und strategische Anpassungsfähigkeit erfahrbar. Anders als klassische Lehrformate nutzt Healthtopia eine generative KI, die dynamisch Akteursreaktionen, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungsdaten simuliert. Studierende erleben so reale Entscheidungsunssituationen in komplexen, sich wandelnden Szenarien und stärken ihre praxisrelevanten Steuerungskompetenzen. Didaktisch folgt das Format dem Prinzip des Constructive Alignment und adressiert zentrale Lernziele wie strategische Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, den Umgang mit Zielkonflikten sowie interdisziplinäre Kommunikation. Moderierte Reflexionsphasen fördern ein handlungsorientiertes und adaptives Lernen. Die Entwicklung des Planspiels erfolgt partizipativ unter Einbezug von Studierenden, Lehrenden und Expert:innen aus der Praxis. Ein mehrstufiges Evaluationskonzept stellt die Wirksamkeit und das Transferpotenzial des Lehrformats sicher.
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Interdisziplinäre Workshops in der Lehre zur Stärkung von Praxis-Erfahrungen
Workshop mit externen Expert*innen geben den Studierenden Einblicke in die Praxiswelten, die an ein Studium anschließen können. Sie vermitteln wertvolle Kompetenzen und bieten Möglichkeit zum disziplinübergreifenden Austausch. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Inspiration ohne Tragwerk. KI-Einsatz im Architekturstudium
Eingebundene KI-Funktionen werden immer alltäglicher – auch in der Architektur. Wie lassen sich die damit einhergehenden Möglichkeiten und Grenzen im Architekturstudium praktisch erfahrbar machen, insbesondere während der Entwurfsphase? Erkenntnisse aus einem Tool-Testjahr an der Hochschule Koblenz. Ein Bürogebäude oder das Familienhaus – designt von künstlicher Intelligenz? In dieser Vorstellung steckt eine realistische Zukunftsvision. KI-basierte Funktionen finden sich längst nicht mehr nur in isolierten Tools. Mehr und mehr werden sie in vielen Bereichen selbstverständlicher Teil von Software, welche das Arbeitsleben prägt. Das gilt auch für die Architektur, in der inzwischen zahlreiche Tools mit KI-Funktionen und -Erweiterungen werben. Manche Software preist sich dabei gar als Allzwecklösung an, in der die Architekt:innen nur mehr an ein paar Schiebern drehen müssen, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen.
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