
Hybride Handlungsräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften
Digitale Transformationen der Lehre im Sozial- und Gesundheitswesen bieten die Chance einer didaktischen und räumlichen Erweiterung und der Stärkung crossmedialer Kompetenzen. Virtuelle und hybride Lehrformate zeigen während der Pandemie Defizite, insbesondere des sozial-emotionalen Lernens, das sich mit den derzeit gegebenen digitalisierten Lernräumen und -mitteln nur sehr begrenzt abbilden lässt. Akzeptanz und Nutzen virtueller digitaler Lehre und Entwicklungsprozesse wären durch innovativ digitalisierte und partizipativ mit Studierenden entwickelte Lernszenarien zu verbessern. Dieser Prozess ist notwendige Grundlage für erfolgreiche digitale Transformationen in den Sozial- und Gesundheitsberufen. Das Projektvorhaben entwickelt drei ineinandergreifende Handlungsräume: Der Handlungsraum Virtuelle Interaktion und Services stärkt sozial-emotionales Lernen und ermöglicht als virtueller Campus spontane Begegnungen und Kommunikationen. Er ist auch der Raum für die persönlichkeitsbildende und wissensintegrierende Studienbegleitung über den Student-Life-Cycle im Handlungsraum Mentoring und bindet die Erweiterung didaktischer Lernwege durch digitale Lehr- und Lernmaterialen im Handlungsraum Wissen schaffen ein.
Auf einen Blick
Ausführliche Beschreibung
Der virtuelle Campus kann nach seiner Fertigstellung und Implementierung von verschiedensten Akteur*innen der Hochschule bespielt und weiterentwickelt werden. Aktuell befinden wir und dazu in einer Transferphase, um diesen Schritt zu initiieren. Neben der hochschulinternen Weiterentwicklung sehen wir zudem ein großes Potenzial in der Adaption des virtuellen Campus und einzelner Angebote durch andere Hochschulen. Aus der Nutzendenperspektive wird die Ausweitung der Zugänglichkeit auf die Phase vor und nach dem Studium ein zentraler Schritt in der Fokussierung des gesamten Student Life Cycle. Ein zentrales Learning ist der Mehrwert einer interdisziplinären Zusammenarbeit bestehend aus Mitarbeitenden mit fachlicher Verankerung im Design und der Entwicklung, ebenso aber auch aus den Bereichen Soziale Arbeit und Therapiewissenschaften ohne direkten Bezug zu technischen und gestalterischen Lösungen. Dadurch erschwert sich der Prozess zwar dahin-gehend, dass zunächst eine gemeinsame Sprache gefunden werden muss. Zugleich wird ein Verständnis für verschiedene Perspektiven geschaffen, das wiederum kreative Lösungen ermöglicht. Ebenso wurde deutlich, dass die Verzahnung von kreativem Freiraum und projektbezogenen Deadlines und Zielgeraden eine gute Balance und Kommunikation benötigen. Regelmäßige, teils tägliche Teammeetings zum Abgleich von aktuellen Arbeitsständen und –aufträgen waren hier sehr hilfreich und zielführend. Die Auskopplung einzelner Angebote des virtuellen Campus zur Nutzung durch Hochschulangehörige unterstützte das externe Verständnis für das Gesamtvorhaben. Der virtuelle Campus als Ganzes erschien oft komplex und für verschiedene Akteur*innen schwer fassbar. Am Beispiel des Workspace zum Thema „Onboarding“ wurde aber deutlich, dass ein konkretes Angebot mit einem direkt erkennbaren Nutzen die Akzeptanz und das Verständnis für das Gesamtkonzept erhöhen kann. Aufgrund des strukturbildenden Projektes war eine frühe Kommunikation in die Hochschule hinein mit allen relevanten Stakeholdern zwingend erforderlich, um einen späteren Transfer in die Hochschulstrukturen sicherstellen zu können.
Kontakt

Tool zur Erstellung themenbezogener Lernräume
Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls erstellt. Das Workspacetool soll die Zusammenstellung von Inhalten ermöglichen, die für Studierende unabhängig eines bestimmten Lehrangebots interessant sind. Dadurch kann Wissen gebündelt und für viele Personen ohne eine zeitliche Begrenzung zugänglich gemacht werden.
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Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung
6) Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen.
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Workspace zur Unterstützung des Studieneinstiegs
Der Studieneinstieg ist eine Phase, in der viele Studierende Unsicherheit und Überforderung erleben, da viele Dinge erledigt werden müssen und vieles neu ist. Der Workspace zum Thema „Onboarding“ leitet Schritt für Schritt durch die verschiedenen Phasen des Onboarding-Prozesses und gibt den Studierenden so ein Gefühl von Orientierung und Informationssicherheit zurück.
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Workspace „wissenschaftliches Arbeiten“
Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls angeboten. Insbesondere das wissenschaftliche Arbeiten stellt einerseits einen wichtigen Inhalt im Studi-um dar, ist andererseits für viele Studierende jedoch etwas völlig Neues und Ungewohntes. Der Workspace zum Thema soll Studierenden den Einstieg erleichtern, aber auch als Nachschlagewerk über das gesamte Studium hinweg dienen. Dadurch werden sie in ihrem Autonomie- und Kompetenzerleben unterstützt.
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Virtueller Campus zur Begleitung im Studium
Die Informationssicherheit und Orientierung im Studium leidet an einer fehlenden Verzahnung von Strukturen miteinander. Durch die Gestaltung und den Inhalt des virtuellen Campus sollen durch Befriedigung der Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit eine internalisierte Motivation ermöglicht und darauf aufbauend die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen gefördert werden. Indem alle Informationen und zusätzliche Angebote an einem Ort auffindbar sind und gezielt die Orientierung und Informationssicherheit ansprechen, werden Studierende ins-besondere in kritischen Phasen des Studiums unterstützt.
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Der virtuelle Stärkenparcours
5) Der Blick auf die eigenen Stärken und wie diese im Alltag, Studium und späteren Beruf eingesetzt werden können, kommt oft zu kurz im Studienalltag. In diesem Workspace können Studierende ihre eigenen Stärken kennenlernen und erhalten Input zu Themen rund um das Thema Stärkenarbeit. Drei Teilbereiche können durchlaufen werden: Charakterstärken, Fähigkeiten und Bedürfnisse. In Präsenzformaten kann das Thema gemeinsam mit anderen Studierenden angeleitet vertieft werden.
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Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls erstellt. Das Workspacetool soll die Zusammenstellung von Inhalten ermöglichen, die für Studierende unabhängig eines bestimmten Lehrangebots interessant sind. Dadurch kann Wissen gebündelt und für viele Personen ohne eine zeitliche Begrenzung zugänglich gemacht werden.
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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Sozial-emotionales Lernen in virtuellen Räumen interaktiv gestalten
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Sozial-emotionales Lernen in virtuellen Räumen interaktiv gestalten [1]
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Better together-Entwicklung einer hybriden Lehr- und Lernumgebung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Hybrid activity-oriented learning spaces to strengthen social-emotional learning processes in the social, therapeutic and health sciences
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Reflexionsprozesse in einem stärkenorientierten Mentoring-Programm im Studium des Sozial- und Gesundheitswesens
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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