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KodiLL
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Kompetenzentwicklung durch digitale authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken

Das Projekt "Kompetenzentwicklung durch digitale, authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken" (KodiLL) verfolgt das Ziel, Student*innen durch die Konzeption und Weiterentwicklung digitaler, authentischer, problembasierter Lehr-Lernszenarien in Verbindung mit adaptivem Feedback beim Erwerb fachlicher Handlungskompetenzen zu unterstützen und diese Szenarien systematisch in die verschiedenen Studiengänge und die IT-Strukturen zu implementieren. Dies geschieht in vier fachspezifischen Teilprojekten, die die Präsenzlehre didaktisch sinnvoll anreichern und Blended Learning ermöglichen: (1) Interaktive Videos zu komplexen fachlichen Problemen, (2) Online-Kooperationsskripts für authentische Fälle, (3) Tutorielle und Peer-basierte Feedbacksysteme für Großveranstaltungen und (4) Automatisiertes, KI-basiertes Feedback in simulationsbasierten Lernumgebungen. Die Teilprojekte werden mediendidaktisch und medientechnisch in eine nachhaltige, zentrale Unterstützungsstruktur eingebettet, die auch die Evaluation der Entwicklungen, die Weiterbildung von Dozent*innen sowie die Distribution über die Universität Augsburg hinaus leistet.

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100301
    Maßnahme

    Einrichtung eines Boards für digitale Lehre

    Das Board für digitale Lehre ist ein Gremium, das die Hochschulleitung bzgl. Fragen zur Digitalisierung der Lehre berät. Es wird geleitet vom Vizepräsidenten für Lehre und Studium. Beteiligt sind Vertreter*innen aller direkt mit Fragen des digitalen Lehrens und Lernens beschäftigten Einrichtungen (Zentrum für digitales Lehren und Lernen, Medienlabor der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Rechenzentrum, Hörsaaltechnik, DV-Betreuende der einzelnen Fakultäten) sowie von Einrichtungen, die mittelbar mit entsprechenden Themen befasst sind (u.a. Hochschulleitung, Prüfungsamt, Rechtsabteilung). Grundlage für die Arbeit des Boards für digitale Lehre ist eine im Präsidium zu Projektbeginn festgelegte Digitalisierungsstrategie Lehre. Das Board für digitale Lehre sichert die Umsetzung der dort beschriebenen Maßnahmen. Zudem identifiziert das Board digitale Lehre aktuelle Trends des digitalen Lehrens und Lernens und diskutiert mögliche Maßnahmen und Auswirkungen für die Universität.

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  • Maßnahme 100259
    Maßnahme

    Portal Lehre

    Das Portal Lehre (https://www.uni-augsburg.de/de/services/portal-lehre/) ist eine Anlaufstelle für alle Lehrenden der Universität Augsburg, die nach didaktischen Inspirationen, Hilfestellungen und Ressourcen suchen. Sie finden dort evidenzbasierte Kurzzusammenfassungen zu typischen Lehr-Lernsituationen sowie Informationen zu vor Ort vorhanden Hard- und Softwarelösungen und über Weiterbildungs- und Beratungsangebote.

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  • Maßnahme 100376
    Maßnahme

    Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“

    Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Förderung studentischen Lernens. coLearn!, ein Stud.IP-Plugin, das an der Universität Augsburg entwickelt wurde, unterstützt Lehrpersonen darin, Kleingruppenarbeit strukturiert zu planen und in ihren Vorlesungen, Seminaren oder Übungen umzusetzen. coLearn! bietet Lehrenden – basierend auf Erkenntnissen der empirischen Lehr-Lernforschung - die folgenden Möglichkeiten: (a) Erstellen von Aufgaben, die von Studierenden gelöst werden sollen, (b) Bildung von Kleingruppen zur Bearbeitung von Aufgaben, (c) didaktische Strukturierung der Kleingruppenkooperation durch Vergabe von Rollen, Phasen und je spezifischen Anweisungen, (d) vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Kooperationsprozesses für die Lehrperson.

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  • Maßnahme 100377
    Maßnahme

    KI-basiertes Feedback in simulierten Lernsettings

    Aktuelle Machine-Learning-Ansätze sollen entwickelt werden, um menschliches Verhalten in ausgewählten Kommunikationssituationen anhand definierter Kriterien objektiv und reliabel zu erfassen. Aufbauend auf umfangreichen Vorarbeiten wurde ein Machine-Learning-Algorithmus weiterentwickelt, der Mimik im Hinblick auf definierte Kriterien auswertet. Studierende erhalten darauf basierend automatisiertes, KI-gestütztes Feedback zu ihrem kommunikativen Verhalten in digital angereicherten Präsenzsettings (z. B. Arzt-Patienten- oder Beratungsgespräche). Der Mehrwert liegt insbesondere in höherer Objektivität und Skalierbarkeit gegenüber rein menschlichem Feedback. Der Ansatz wurde pilotiert und auf die Grundschulpädagogik ausgeweitet. Für Eltern-LehrerInnen-Gespräche wurde ein strukturierender Leitfaden entwickelt, der als Grundlage für KI-gestützte Avatare als Gesprächspartner dient.

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  • Maßnahme 100300
    Maßnahme

    Hochschulweiter Tag der digitalen Lehre

    Die zentrale Herausforderung, die durch die Einführung des jährlichen Tags der digitalen Lehre angegangen wurde, ist, Lehrende möglichst aus allen Fakultäten über aktuelle Entwicklungen sowie Informations- und Beratungsangebote zu informieren, die sie zur Umsetzung hochwertiger digitaler und digital angereicherter Lehre an der Universität Augsburg nutzen können. Der Tag der digitalen Lehre richtet sich an die gesamte Hochschulöffentlichkeit und besteht aus unterschiedlichen Formaten (u.a. wissenschaftlicher Keynotevortrag, Informations- und Demonstrationsstände, interaktive Workshops, Verleihung von Preisen für digitale Lehre).

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  • Maßnahme 100374
    Maßnahme

    Entwicklung des Stud.IP-Plugins „getFeedback!“

    Insbesondere in Großveranstaltungen ist es häufig schwierig, allen Studierenden prozessbezogenes Feedback auf ihre Lernprodukte (z.B. Aufgabenblätter) zu geben. Eine potenzielle Lösung liegt darin, tutorielles und/oder peer-basiertes Feedback umzusetzen. Wie die empirische Lehr-Lernforschung zeigt, muss dieser Feedbackprozess jedoch gut angeleitet werden, um erfolgreich zu sein. Wir haben daher das Stud.IP-Plugin „getFeedback!“ entwickelt, das es Lehrenden erlaubt, strukturierte tutorielle und/oder peer-basierte Lehr-Lernszenarien für ihre Lehrveranstaltungen zu entwickeln und diese entweder synchron oder asynchron (in jedem Fall aber anonymisiert) umzusetzen.

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Projekt Publikationen Hintergrund
Publikationen zu diesem Projekt
  • Publikation 100420

    Problem perception and problem regulation during online collaborative learning: what is important for successful collaboration?

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100414

    Enhancing the Peer-Feedback Process Through Instructional Support: A Meta-Analysis

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100416

    Do achievement goals and self-efficacy matter for feedback use?

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100424

    Adaptable scaffolding of mathematical argumentation skills: The role of self-regulation when scaffolded with CSCL scripts and heuristic worked examples

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100421

    How do different goals affect students’ internal collaboration script configurations? Results of an epistemic network analysis study

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100412

    Agile Methoden in Entwicklungsprojekten zur Innovation digitaler Hochschullehre

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100413

    Can a minimalistic tip sheet with a motivational focus foster high-quality, motivating peer-feedback? Results of two field experiments

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100415

    Relevance of student motivation for providing high-quality peer-feedback: Results of two field studies

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100417

    Do students’ beliefs and orientations toward peer feedback predict peer feedback quality and perceptions?

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100418

    Promoting Pre-Service Teachers’ Evidence-Informed Reasoning Through Peer-Feedback: Effects of a Feedback Provision Scaffold and a Feedback Integration Scaffold

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100419

    Great minds think alike—how homogeneous problem perceptions are associated with successful regulation in collaborative learning groups

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100422

    Putting ICAP to the test: how technology-enhanced learning activities are related to cognitive and affective-motivational learning outcomes in higher education

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100425

    Using digital technology to promote higher education learning: The importance of different learning activities and their relations to learning outcomes

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100426

    Computer-supported collaborative learning

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100423

    How are achievement goals associated with self-, co-, and socially shared regulation in collaborative learning?

    [Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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  • Publikation 100653

    Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning

    Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.

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Projekt 101612
Projekt

Diversity Talk für angehende Lehrkräfte

Kommunikation über diversitätsbezogene Themen (Diversity Talk) ist für alle Beteiligten herausfordernd – v.a. innerhalb divers zusammengesetzter Gruppen. Das Projekt DiTa zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte mit Blick auf ihre spätere Berufspraxis mittels evidenzinformierter Ansätze zu konstruktivem Diversity Talk zu befähigen. Dafür werden Lehramtsstudierende kurz vor Eintritt in das Referendariat in die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Seminarkonzepts eingebunden. Aufgebaut wird dabei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Faktoren, die sich hinderlich oder förderlich auf konstruktiven Diversity Talk auswirken. Die Erkenntnisse werden im Sinne des Constructive Alignments in Lehr-Lern-Formate mit den Lehr-Lern-Zielen Wissenserwerb, Kompetenzeinübung und Erkennen eigener Haltungen überführt. In zwei Schritten werden diese Formate in Teilen und schließlich komplett als geschlossenes Seminarkonzept erprobt und evaluiert. Das Seminarkonzept wird uniintern in Kooperation mit dem kollegialen Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Lehrservice und Gleichstellungsbüro in ein dauerhaftes Seminarangebot für Lehramtsstudierende überführt und in die Weiterbildung für Lehrende an der Leuphana Universität Lüneburg (LUL) integriert. Abschließend werden universitätsübergreifende Workshops sowie ein Seminar-Package angeboten, das als Open Educational Ressource (OER) dauerhaft für (Hochschul-)Lehrende, Fachkräfte der Lehrer:innenfortbildung und Studierende verfügbar ist.

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Maßnahme 100036
Maßnahme

Einsatz digitaler Mathematikaufgaben

In der Maßnahme wurden digitale Mathematikaufgaben in der Lehre an Hochschulen gewinnbringend eingesetzt, weiterentwickelt und innerhalb eines Aufgabenpools mit anderen geteilt. Dabei sind verschiedene Aspekte wichtig: Ein gemeinsamer Aufgabenpool über verschiedene Hochschulen hinweg begünstigt den Einsatz der Aufgaben, weil durch das Teilen von Aufgaben der Aufwand für den einzelnen Lehrenden verringert werden kann und weil die Grundlagenausbildung in Mathematik an Hochschulen für fachfremde Studiengänge sich thematisch stark ähnelt. Neu- und Weiterentwicklungen, die sich aus den Bedarfen der Hochschullehre ergeben, sind leichter umzusetzen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit den Entwicklern des genutzten E-Assessment-Systems besteht. In unserem Fall war dies das System OPAL/ONYX, das die BPS GmbH betreut. So konnte in dieser Maßnahme z.B. die JavaScript Bibliothek JSXGraph als interaktives Werkzeug, das an der Universität Bayreuth entwickelt wird, in ONYX integriert werden.

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Publikation 100118

Students as Partners: Potenziale und Grenzen der Umsetzung in einem sächsischen Verbundprojekt

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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